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Ein bericht besagt, dass Russland heimlich materialien aus China erhält, um seine kriegsanstrengungen zu unterstützen

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Handelsdaten und Schätzungen von Analysten deuten darauf hin, dass Peking seine wirtschaftliche Unterstützung für Moskau vertieft hat, während der Krieg in der Ukraine andauert.

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Laut The Japan Times, zitiert von LA.LV, deuten neue Daten darauf hin, dass indirekte Lieferwege eine wachsende Rolle bei der Aufrechterhaltung der militärischen Leistungsfähigkeit Russlands spielen.

Transitroute aufgedeckt

The Japan Times berichtet, dass Russland in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 über Thailand in China hergestellte Drohnen im Wert von 125 Millionen US-Dollar importierte. Diese Summe entspricht 88 % der gesamten thailändischen Drohnenexporte im selben Zeitraum und ist achtmal höher als ein Jahr zuvor.

Die Zeitung beruft sich auf Handelsstatistiken, wonach Thailand im gleichen Zeitraum zuvor Drohnen im Wert von rund 186 Millionen US-Dollar aus China gekauft hatte. Analysten zufolge deutet dieses Muster darauf hin, dass Bangkok zu einem wichtigen Zwischenhändler für Waren geworden ist, die letztlich für Russland bestimmt sind, sodass Lieferungen außerhalb der Reichweite westlicher Sanktionen abgewickelt werden können.

Von The Japan Times zitierte Experten argumentieren, dass der anhaltende Zugang zu chinesischen Dual-Use-Komponenten und wesentlichen Rohstoffen entscheidend für Moskaus Drohnenproduktion und die umfassenderen Kriegsanstrengungen ist.

Wachsende Annäherung

Die Veröffentlichung stellt fest, dass Chinas Präsident Xi Jinping im Jahr 2025 eine stärkere Unterstützung für Russland gezeigt habe, während es europäischen Regierungen zunehmend schwerfalle, Peking zu einer aktiveren Rolle bei der Beendigung des Konflikts zu bewegen.

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Moskau und Peking haben ihre Beziehungen in den vergangenen Jahren weiter formalisiert und vertieft. Nach Gesprächen zwischen den beiden Staatschefs bezeichnete Präsident Wladimir Putin die bilateralen Beziehungen als „autark“ und erklärte, beide Seiten würden den Einsatz nationaler Währungen im Handel ausweiten, um die Abhängigkeit von westlichen Finanzsystemen zu verringern.

The Japan Times berichtet, dass die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Stillen fortgesetzt worden sei, mit spürbaren Auswirkungen auf dem Schlachtfeld.

Separate journalistische Untersuchungen, auf die sich die Zeitung beruft, zeigen, dass chinesische Unternehmen zwischen 2023 und 2024 Komponenten im Wert von mindestens 61 Millionen US-Dollar an russische Firmen geliefert haben, die bereits internationalen Sanktionen unterliegen.

Analysten sagten der The Japan Times, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Peking und Moskau weiter vertiefen könnte, falls solche Lieferströme bis 2026 anhalten – trotz zunehmenden diplomatischen Drucks.

Quellen: The Japan Times, LA.LV

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