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„Er kannte nicht einmal den Namen seiner Frau“: Trump macht Autokorrektur für Melania-Melody-Verwechslung verantwortlich

President Donald Trump and First Lady Melania Trump
The White House / Wikimedia Commons

Öffentliches Reden ist ein Drahtseilakt, bei dem jedes einzelne Wort genauestens unter die Lupe genommen wird.

Ein einziger kleiner Fehler auf einem Smartphone-Bildschirm kann eine massive nationale Debatte auslösen.

Genau dieses Szenario spielt sich derzeit im Weißen Haus ab.

Ein Rechtschreibfehler

US-Präsident Donald Trump gab am Mittwoch einen höchst ungewöhnlichen Tippfehler zu. Der politische Führer gestand, dass er seine eigene Frau online versehentlich bei einem völlig anderen Namen genannt hatte.

Er tippte den Namen Melody anstelle von Melania ein, als er schnell auf der Social-Media-Plattform Truth Social postete. The Daily Express berichtete, er habe ein fehlerhaftes Autokorrektur-System für den offensichtlichen Fehler verantwortlich gemacht.

Der Präsident erklärte, die Software habe ihren Namen ständig geändert. Er arbeite unglaublich schnell. Aufgrund dieser Geschwindigkeit habe er den digitalen Fehler einfach übersehen, bevor er auf den Veröffentlichen-Button geklickt habe.

Hilfe angefordert

Hilfe bei Computereinstellungen bedeutet normalerweise, eine technische Support-Hotline anzurufen oder einen jüngeren Verwandten zu fragen. Der Oberbefehlshaber wählte Berichten zufolge einen wesentlich drastischeren Ansatz. Er forderte die „großen Geschütze“ an.

Er sagte dem Publikum, die Streitkräfte seien tatsächlich eingeschritten, um seine Software-Panne zu beheben.

„Sie sagten: ‚Er kannte den Namen seiner Frau nicht!‘ Ich sagte: ‚Was zum Teufel ist los mit dieser Maschine?‘ … Wissen Sie, wer es korrigiert hat? Das Militär“, erklärte der Präsident während seiner Rede.

Online-Gegenwind nimmt zu

Diese bizarre Technologiebehauptung löste sofort Alarmglocken aus. Kritiker stürzten sich auf die Ausrede als klaren Beweis für einen kognitiven Verfall.

Besorgte Beobachter überfluteten die Kommentarbereiche mit Spekulationen über Demenz und schwere geistige Erschöpfung. Einige Leute verwiesen sogar auf die abendliche Verwirrung, die gemeinhin als „Sundowning“ bekannt ist.

Ein wütender Social-Media-Nutzer hob die schiere Absurdität hervor, Verteidigungsressourcen für ein Telefonproblem einzusetzen. „Er macht sich nicht einmal die Mühe, seine eigenen Tweets Korrektur zu lesen, erwartet aber, dass das Militär es für ihn repariert; das sagt viel über seine Prioritäten und seinen Respekt vor der Zeit und den Ressourcen des Militärs aus“, schrieb der Kommentator.

Ein weiterer frustrierter Kritiker ging noch einen Schritt weiter. „Es ist Zeit für den 25. Zusatzartikel. Oder warten wir, bis er ein sabberndes Wrack ist?“, fragten sie online.

Quellen: Daily Express