Der Militärberater sagte auch, dass der Krieg so lange andauern werde, bis der Iran vollständig entschädigt sei.
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Neue Aussagen hochrangiger iranischer Beamter deuten darauf hin, dass der Konflikt noch lange nicht gelöst ist, obwohl behauptet wird, die Kämpfe hätten früher beendet werden können.
Laut CNN sagte Mohsen Rezaei, ein hochrangiger Militärberater des Obersten Führers des Iran, Mojtaba Khamenei, am Montag in einer Fernsehansprache, dass die Militäroperationen so lange fortgesetzt würden, bis Teheran eine vollständige Entschädigung für die Kriegsschäden erhalten habe.
Er erklärte auch, dass der Iran die Kämpfe erst dann einstellen werde, wenn „alle Wirtschaftssanktionen aufgehoben und rechtsverbindliche internationale Garantien eingeholt werden, um eine Einmischung der USA im Iran zu verhindern“.
Laut Rezaei hätten die Kämpfe aber schon vor mehr als einer Woche eingestellt werden können – allerdings habe einer der Beteiligten angeblich auf eine Fortsetzung gedrängt.
Vorwürfe und Behauptungen
CNN zitiert Rezaei auch mit der Behauptung, der Konflikt hätte früher beendet werden können, und erklärte, der „Krieg sei faktisch beendet gewesen“, vor mehr als einer Woche.
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Seinen Angaben zufolge waren die Vereinigten Staaten bereit, einen Waffenstillstand anzustreben, doch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu habe sich entschieden, die Militäraktion fortzusetzen.
Er argumentierte ferner, dass Washington am fünfzehnten Tag der Kämpfe erkannt habe, dass es keinen klaren Weg zum Sieg gebe.
Der Krieg begann am 28. Februar, was bedeutet, dass dieser Samstag den vierwöchigen Jahrestag markiert, falls die Kämpfe nicht eingestellt werden.
Trump verschiebt Ultimatum
Am Wochenende drohte Donald Trump dem Iran, die Straße von Hormus innerhalb von 48 Stunden zu öffnen; andernfalls würden die USA die Energieinfrastruktur und die größten Kraftwerke des Iran angreifen.
Die Frist für das Ultimatum war gegen Mitternacht zwischen Montag und Dienstag (GMT), doch am Montag gab Trump eine neue Erklärung ab und verschob die Frist um fünf Tage.
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In einem Beitrag auf Truth Social zitierte er „sehr gute und produktive Gespräche“ zwischen Washington und Teheran, obwohl die iranische Führung seither dementiert hat, dass es überhaupt Gespräche gegeben habe.
Quellen: CNN, Reuters, AP, BBC, Truth Social-Posts von Donald Trump