Berichten zufolge plant Russland, weitere ausländische Staatsangehörige zu rekrutieren, um die Invasion der Ukraine aufrechtzuerhalten.
Wenn Militärpersonal auf fremde Schlachtfelder entsandt wird, sind die physischen Gefahren des Kampfes eine tragische, aber erwartete Realität.
Regierungen bilden ihre Streitkräfte in der Regel so aus, dass sie selbst in den schlimmsten Szenarien überleben und sicher zurückkehren können.
Nun wurde jedoch eine andere und weitaus düsterere Anweisung offiziell bestätigt.
Eine düstere Bestätigung
Mehrere Medien, darunter Bloomberg, Reuters und die BBC, berichten, dass der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un eine harte Staatspolitik für seine Truppen, die an der Seite russischer Streitkräfte in der Ukraine kämpfen, öffentlich bestätigt hat.
Diese Soldaten sind demnach angewiesen, sich das Leben zu nehmen, anstatt sich vom Feind gefangen nehmen zu lassen.
Dieses erschreckende Mandat wurde während der Einweihung eines neuen Denkmals in Pjöngjang bestätigt, das den nordkoreanischen Opfern des Konflikts in der Ukraine gewidmet ist.
Während der Zeremonie lobte der nordkoreanische Machthaber Personal, das sich „ohne Zögern“ selbst zerstörte, um „die große Ehre zu schützen“.
Dieselben Berichte weisen darauf hin, dass Kim erklärte, diese Personen hätten „keine Belohnung erwartet“, während sie „herausragende Taten“ vollbracht hätten. Der Machthaber bezeichnete ihr Opfer als „heldenhaften Tod“.
Russland drängt auf ausländische Kämpfer
Am 28. April veröffentlichte die Hauptdirektion für Nachrichtendienste der Ukraine (HUR) einen Geheimdienstbericht, wonach Russland plant, fast 20.000 ausländische Bürger zu rekrutieren, um seine Invasion in der Ukraine aufrechtzuerhalten.
Dem Bericht zufolge rekrutiert der Kreml aus Ländern mit hohem Armutsniveau, wie Bangladesch, Sudan, Burundi und Tschad, sowie aus zentralasiatischen Ländern wie Usbekistan, Tadschikistan und Kasachstan.
Diese Zahlen kommen angeblich zu den nordkoreanischen Soldaten hinzu, die für Russland kämpfen – und weitere nordkoreanische Kämpfer sollen Berichten zufolge auf dem Weg sein, um Putin zu unterstützen.
Kultivierung extremer Loyalität
Ukrainische Geheimdienstmitarbeiter stellten im Juli 2025 fest, dass Pjöngjang beabsichtigte, sein Truppenkontingent dramatisch zu erweitern, indem es bis zu 30.000 zusätzliche Soldaten entsendet.
Der Druck auf diese Einheiten ist immens. Frühere Berichte aus dem November 2025 enthüllten, dass Kim Jong Un seinen entsandten Streitkräften befahl, Handgranaten zu verwenden, um sich selbst zu töten und so einer Gefangennahme zu entgehen.
Laut früheren Berichten verwendeten Kommandeure Parolen, die die Männer dazu aufforderten, „von den Kriegern zu lernen, die sich selbst in die Luft sprengten“, um sich „ewiges Leben“ zu sichern.
Quellen: Bloomberg, Reuters, BBC, Hauptdirektion für Nachrichtendienste der Ukraine