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Noch ein langer Weg – zentrales Problem nach Friedensgesprächen weiterhin ungelöst, sagt der Kreml

Dmitry_Peskov
www.kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Neue Gespräche sind geplant, doch ein Termin wurde bislang nicht bestätigt.

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Der Kreml unterstrich am Montag, dass Fragen des Territoriums weiterhin im Zentrum des russischen Ansatzes zur Beendigung des Krieges in der Ukraine stehen, nach den trilateralen Gesprächen an diesem Wochenende in Abu Dhabi zwischen der Ukraine, Russland und den USA.

Die Gespräche endeten ohne Durchbruch, wurden von russischen Vertretern jedoch als ein Schritt hin zu weiterem Engagement bezeichnet.

Territoriale rote Linien

Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti zitierte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit den Worten, territoriale Fragen seien für Moskau ein zentrales Thema bei jedem Friedensabkommen.

„Es ist kein Geheimnis, dass dies unsere konsequente Position ist, die Position unseres Präsidenten, dass die territoriale Frage, die Teil der Anchorage-Formel ist, für die russische Seite von grundlegender Bedeutung ist“, wurde Peskow von RIA Novosti zitiert.

Wladimir Putin hat wiederholt erklärt, dass Russland beabsichtige, die gesamte Donbass-Region zu sichern, von der sich der Großteil bereits unter russischer Kontrolle befindet, sofern die Ukraine nicht im Rahmen von Verhandlungen einer Abtretung zustimmt.

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Gespräche ohne Einigung

Die trilateralen Gespräche am Wochenende endeten ohne einen größeren Durchbruch.

Tass zitierte jedoch Dmitri Peskow mit der Aussage, dass die Gespräche in der kommenden Woche fortgesetzt werden sollen, auch wenn bislang kein Termin bestätigt wurde.

Die ukrainischen Behörden haben konsequent jeden Vorschlag zurückgewiesen, der die Aufgabe von Territorium beinhalten würde, das von russischen Streitkräften auf dem Schlachtfeld noch nicht vollständig eingenommen wurde.

RIA Novosti zitierte Peskow zudem mit einer positiven Einschätzung dessen, was er als „konstruktive Gespräche“ in Abu Dhabi bezeichnete.

Die von den Vereinigten Staaten vermittelten Treffen endeten ohne eine Vereinbarung.

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Quellen: RIA Novosti, Tass, Reuters