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Polizei jagt 50 Schweine nach wilder Ratteninvasion in der Nachbarschaft – Festnahme

police lights at a crime scene at night tape Do not cross
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Das Leben in einer ruhigen Nachbarschaft vermittelt normalerweise ein Gefühl von Geborgenheit.

Wenn etwas in der Nachbarschaft schiefläuft, erwarten Anwohner typischerweise einen kleineren Streit oder einen ungepflegten Rasen. Doch manchmal deckt eine routinemäßige Schädlingsbeschwerde das totale Chaos auf, berichtet PEOPLE.

Eine schockierende Entdeckung

Anwohner in einer kleinen Stadt in Pennsylvania hatten sich wochenlang über eine aggressive Rattenplage beschwert. Als örtliche Bauaufsichtsbeamte das Schädlingsproblem in einem Haus in Rostraver untersuchen wollten, stießen sie auf etwas völlig anderes.

Im Haus fanden die Beamten eine massive Messi-Situation mit Dutzenden von Nutztieren vor. Die Polizei nahm die 59-jährige Hausbesitzerin Wendi Kraemer fest und klagte sie nach der düsteren Entdeckung wegen einer Ordnungswidrigkeit der öffentlichen Belästigung an.

Die Zustände auf dem Grundstück an der Route 51 waren so gravierend, dass lokale Teams Stunden damit verbringen mussten, das Gebäude zu räumen. Der Mon Valley Independent berichtete, dass die Behörden das Haus kurz nach dem Betreten offiziell für unbewohnbar erklärten.

Laut dem lokalen Fernsehsender WXPI-TV mussten die Teams mehrere Anhänger einsetzen, nur um alle Tiere vom Gelände abzutransportieren.

Entsetzliche Zustände

Gemeindeverwalter Jeffrey Keffer beschrieb die chaotische Szene im Haus gegenüber lokalen Reportern. „Unglaublich. Es ist unglaublich da drin“, sagte Keffer gegenüber WXPI-TV.

Die Rettungsaktion erforderte eine massive Koordination mehrerer lokaler Behörden. „Wir jagten Schweine und trieben Schweine zusammen. Da es so viele waren, mussten wir mehrere Fahrten machen. Ich glaube, es waren drei Anhängerladungen“, fügte Keffer hinzu.

Eine Strafanzeige enthüllte, dass Kraemer behauptete, auf dem Grundstück eine Tierrettung zu betreiben. Sie hatte sogar eine Website eingerichtet, um Geld für den Betrieb zu sammeln, doch die Polizei befand die tatsächlichen Lebensbedingungen als zutiefst beunruhigend.

Beamte entdeckten etwa 50 Schweine, die dicht gedrängt auf engstem Raum gehalten wurden, zusammen mit mehreren Hunden und Katzen. Rostraver Polizeichef Scott Sokol beschrieb die Szene als entsetzlich.

Die Auswirkungen auf die Nachbarschaft

„Wir fanden abscheuliche Zustände vor, einen Grad an Schmutz, den man sich nicht vorstellen konnte“, behauptete Sokol gegenüber dem Mon Valley Independent. „Es waren Ratten vorhanden. Wir fanden eine große Anzahl von Schweinen auf dem Grundstück zusammengetrieben.“

Laut dem lokalen CBS-Ableger KDKA war die extreme Müllansammlung im Haus der ursprüngliche Grund, der die massive Rattenkolonie in die Gegend lockte. Die Schädlinge vermehrten sich schnell und begannen, andere nahegelegene Häuser in einer benachbarten Straße zu befallen.

Kraemer wartet derzeit auf ihre vorläufige Gerichtsanhörung, die für den 13. Juli angesetzt ist.

Quellen: PEOPLE, WXPI-TV, The Mon Valley Independent, KDKA