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Prinz Harry und Meghan ziehen Kinder wegen Sicherheitsbedenken von der Schule

Prince Harry & Meghan
lev radin / Shutterstock

Die lang erwartete Rückkehr von Prinz Harry und seiner Frau Meghan nach Großbritannien hat große Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Kinder aufgeworfen.

Prinz Harry und Meghan, Herzogin von Sussex, sind kürzlich mit ihren beiden Kindern, dem siebenjährigen Prinzen Archie und der fünfjährigen Prinzessin Lilibet, aus den Vereinigten Staaten nach Großbritannien zurückgekehrt.

Doch nur wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres musste das royale Paar seine Kinder vom Unterricht abmelden.

Grund dafür sind Sicherheitsbedenken bezüglich der Kinder und ihres Sicherheitsteams.

Ein langer Weg zur Schule

Laut dem „Hello!“-Magazin setzten der stockende Verkehr und der lange tägliche Schulweg das Personenschutzteam der Familie stark unter Druck.

Die langen Fahrten machten die Aufgabe, die Kinder zu schützen, für das Team viel zu kompliziert.

Ein Sprecher der Familie erklärte gegenüber dem „Hello!“-Magazin: „Die Entscheidung, die Kinder die Schule wechseln zu lassen, wurde nach einer Besprechung mit dem Sicherheitsteam der Familie über die Praktikabilität ihrer derzeitigen Vorkehrungen getroffen.“

Sicherheit unterwegs

Der Sprecher fügte hinzu, dass die Eltern dem Personal weiterhin dankbar seien und betonte: „Diese Entscheidung sollte in keiner Weise als Kritik an der Schule oder der außergewöhnlichen Betreuung, die die Kinder dort erhalten haben, interpretiert werden.“

Der plötzliche Schulwechsel erfolgt zeitgleich mit der Neubewertung des Schutzstatus der Familie durch die britische Regierung. Das Exekutivkomitee für den Schutz von Royals und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens traf sich kürzlich, um zu entscheiden, ob die Steuerzahler nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien für ihre Sicherheitskosten aufkommen sollen. In diesem Fall gibt es noch kein Urteil.

Sollte das Komitee entscheiden, dass die Öffentlichkeit die Kosten nicht tragen soll, gehen die Schutzgebühren direkt zu Lasten des Paares. Sicherheitsexperte Will Geddes erklärte gegenüber LADbible, dass der Schutz ihres 33,6 Hektar großen Anwesens in den Cotswolds jährlich rund 3 Millionen Pfund kosten könnte.

Diskretion beim Schutz

Geddes erläuterte, dass berühmte Bewohner naturgemäß unerwünschte Aufmerksamkeit von kriminellen Gruppen auf sich ziehen. Er sagte gegenüber LADbible: „Die Cotswolds haben sich zu einer Art Enklave für die Reichen und Berühmten entwickelt. Dadurch zieht es direkt Probleme an.“

Geddes fügte hinzu, dass Sicherheitsteams komplexen Herausforderungen gegenüberstehen, die über die Bewachung des Hauses selbst hinausgehen. Prominente Anwesen ziehen oft genaue Beobachtung auf sich, was ständige Wachsamkeit für die Familie unerlässlich macht. Risiken gibt es zuhauf.

Auch die Bewältigung der Morgenroutine erfordert zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen. Geddes bemerkte: „Während des Schulwegs werden sie wahrscheinlich mindestens ein paar zusätzliche Personenschützer benötigen.“ Er betonte, dass die Wachen diskret bleiben müssen, um das alltägliche Leben an den Schultoren nicht zu stören.