Russland erklärt, es setze sich für eine politische Lösung der wachsenden Krise um Iran ein. Auf ein jüngstes Gespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump folgte ein separates Telefonat mit dem iranischen Präsidenten, was Moskaus Versuch unterstreicht, sich im sich entwickelnden Konflikt zu positionieren.
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Der Kreml erklärte laut EFE, zitiert von Agerpres und Digi24.ro, dass der russische Staatschef am Montag mit US-Präsident Donald Trump gesprochen habe, um die Situation rund um Iran zu erörtern.
Juri Uschakow, ein hochrangiger Berater Putins, sagte, das Gespräch habe etwa eine Stunde gedauert und sei als „offen“ und „konstruktiv“ beschrieben worden. Während der Unterhaltung habe der russische Präsident Berichten zufolge „mehrere Vorschläge für eine rasche politische Lösung des iranischen Konflikts“ dargelegt.
Der Austausch markierte laut Bericht das erste direkte Gespräch zwischen den beiden Staatschefs seit 2026 und konzentrierte sich weitgehend auf die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten.
Telefonat mit Teheran
Einen Tag nach dem Gespräch mit Trump führte Putin laut Kreml ein Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian.
Es war das zweite Gespräch zwischen den beiden Staatschefs innerhalb von fünf Tagen und signalisiert anhaltende diplomatische Kontakte zwischen Moskau und Teheran.
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Laut der Erklärung des Kremls bekräftigte Putin Russlands Haltung zugunsten einer Entspannung der Lage und einer Lösung des Konflikts auf politischem Wege. Pezeshkian habe Moskau für seine Unterstützung gedankt und „insbesondere für die humanitäre Hilfe für Iran“.
Anfang dieser Woche habe Putin außerdem seine „unerschütterliche Unterstützung“ für die Islamische Republik zum Ausdruck gebracht, nachdem Mojtaba Khamenei nach der Ermordung von Ali Khamenei zum neuen Ajatollah ernannt worden war, heißt es in dem Bericht.
Quellen: Digi24.ro, EFE, Agerpres