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Russland beschuldigt Schweden nach mutmaßlichem Drohnenangriff auf die Botschaft

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Screenshot, @rusembswe / Telegram

Die Informationen wurden nicht unabhängig überprüft, doch es ist nicht das erste Mal, dass die Botschaft angibt, angegriffen worden zu sein.

Die russische Botschaft in Schweden behauptet, Ziel eines koordinierten nächtlichen Drohnenangriffs geworden zu sein.

Laut einer von der Botschaft auf Telegram veröffentlichten Erklärung wurde das diplomatische Gelände am Donnerstag gegen 2:00 Uhr Ortszeit von zwei separaten unbemannten Fluggeräten überflogen.

Die erste Drohne, die über das Gelände flog, warf einen Behälter mit roter Farbe ab. Dann folgte die zweite. Sie nahm ein weitaus dramatischeres Ende.

Botschaftsvertreter erklärten, dass „eine zweite Drohne, an der eine Attrappe eines improvisierten Sprengsatzes befestigt war, (höchstwahrscheinlich absichtlich) auf unser Grundstück in unmittelbarer Nähe des Botschaftsgebäudes stürzte“, was erhebliche Sicherheitsbedenken aufwarf.

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Wütende Reaktion

Moskaus diplomatisches Team äußerte sich schnell in den sozialen Medien, um seinem Ärger über den Vorfall Luft zu machen. In der Erklärung verurteilten die Vertreter die Tat und nannten sie „mehr als nur eine einfache Provokation, sondern einen unverhohlenen Versuch, das Personal der russischen Mission einzuschüchtern“.

Sie machten deutlich, dass die Einschüchterungstaktiken fehlgeschlagen waren. Trotzig an die anonymen Betreiber gerichtet hieß es in der Erklärung: „Dazu sagen wir ganz offen: Es wird nicht funktionieren.“

Von Botschaftsmitarbeitern veröffentlichte Bilder zeigten die Folgen des Vorfalls. Ein handelsüblicher Quadrocopter lag verlassen auf dem Pflaster neben einer Plastiktüte, die stark mit roter Farbe befleckt war.

Schuldzuweisung

Russische Behörden behaupteten, die schwedische Polizei tue „kaum mehr, als formelle Berichte zu erstellen“, wenn sie auf wiederholte Vandalismusakte gegen die Botschaft reagiere.

Laut The Moscow Times schwelen die Spannungen bezüglich der Botschaftssicherheit zwischen den beiden Ländern seit mindestens 2024. Offizielle erklärten, Dutzende ähnlicher Vorfälle hätten sich in den letzten zwei Jahren ereignet, obwohl lokale Ermittlungen keine Ergebnisse erbracht hätten.

Die Schuldzuweisungen reichen bis zu hochrangigen Beamten in Moskau. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, ging sogar so weit anzudeuten, dass die schwedischen Behörden diese wiederholten Drohnenvorfälle „autorisiert“ haben könnten.

Die schwedischen Behörden haben noch keine detaillierte Stellungnahme zu dem nächtlichen Vorfall veröffentlicht.