Russland hat bestritten, das historische Kloster Kyjiw-Petschersk-Lawra während eines groß angelegten Angriffs auf die Hauptstadt getroffen zu haben, und behauptet, die Schäden seien durch eine Patriot-Rakete der Luftabwehr verursacht worden.
Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, das historische Kloster Kyjiw-Petschersk-Lawra während eines groß angelegten nächtlichen Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt gezielt angegriffen zu haben, und behauptet stattdessen, die Schäden seien durch eine ukrainische Luftabwehrrakete verursacht worden.
Moskaus Reaktion
Laut Digi24 unter Berufung auf Reuters und News.ro erklärte das russische Verteidigungsministerium, die Angriffe hätten Produktionsanlagen für Drohnen und nicht zivile Infrastruktur zum Ziel gehabt.
„Die Streitkräfte der Russischen Föderation planen oder führen keine Angriffe auf zivile Infrastruktur durch“, erklärte das Ministerium.
Russische Vertreter behaupteten, das Kloster sei von einer US-amerikanischen Patriot-Rakete getroffen worden, und deuteten an, der Vorfall könne auf den Einsatz abgelaufener, vom Westen gelieferter Raketen zurückzuführen sein.
Streit über die Schäden
Die Kyjiw-Petschersk-Lawra, eine UNESCO-Weltkulturerbestätte, geriet während dessen, was Reuters als den größten russischen Angriff auf Kyjiw seit zwei Wochen bezeichnete, in Brand.
Die Ukraine und mehrere westliche Staaten beschuldigten Russland, das Kloster beschädigt zu haben, während Moskau die Vorwürfe zurückwies und die ukrainische Luftabwehr verantwortlich machte, berichtete News.ro.
„Nach bestätigten Informationen wurde der Gebäudekomplex der Kyjiw-Petschersk-Lawra von einer Rakete des amerikanischen Luftverteidigungssystems Patriot getroffen. Ein möglicher Grund für die Fehlfunktion dieses Systems könnte darin liegen, dass westliche Staaten dem Kiewer Regime Raketen mit abgelaufener Lebensdauer geliefert haben“, erklärte das Ministerium.
Quellen: Digi24, Reuters, News.ro