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Russland versucht, WhatsApp vollständig zu blockieren, teilt das Unternehmen mit

Whatsapp
Melnikov Dmitriy / Shutterstock.com

Der Kreml verschärft weiterhin die russische Zensur.

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Am 9. und 10. Februar kam es in Russland zu weitreichenden Störungen bei der beliebten App Telegram.

Laut dem Institute for the Study of War (ISW) handelte es sich bei dem Ausfall wahrscheinlich um eine von der Regierung veranlasste Abschaltung mit dem Ziel, die Zensur im Land zu verschärfen.

Angesichts der großen Beliebtheit von Telegram in der russischen Bevölkerung (drei von vier Russen über 13 Jahre nutzen die App) fiel die innenpolitische Kritik an der Entscheidung massiv aus.

Doch der Kreml ist mit seinen Bemühungen, die digitale Meinungsfreiheit einzuschränken, noch nicht am Ende.

WhatsApp droht vollständige Blockade

Laut einer Erklärung der zum Meta-Konzern gehörenden Messaging-App WhatsApp hat die russische Regierung eine vollständige Blockierung der Anwendung in Russland angeordnet.

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Nach Angaben von WhatsApp ist dies Teil eines Plans der russischen Regierung, die Bevölkerung zur Nutzung einer staatlichen App zu zwingen, die im Verdacht steht, Nutzer zu überwachen.

Die Erklärung von WhatsApp wurde auf X veröffentlicht und sowohl auf Englisch als auch auf Russisch verfasst.

Artikel wird unten fortgesetzt.

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Meta als „extremistisch“ eingestuft

Laut der BBC wurde Meta im Jahr 2022 als „extremistisch“ eingestuft, was dazu führte, dass WhatsApp, Instagram und Facebook einen Rückgang der Nutzerzahlen verzeichneten.

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Die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS berichtete bereits Anfang 2026, dass erwartet werde, WhatsApp werde in diesem Jahr in Russland vollständig verboten.

Im Laufe der Jahre wurden in Russland zahlreiche Websites und digitale Dienste verboten, darunter YouTube, die Dienste von Meta sowie Nachrichtenmedien wie die BBC.

Quellen: WhatsApp-Erklärung auf X, BBC, TASS