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Schockierende Studie enthüllt: Nur 11 Prozent der Europäer vertrauen Trump als Verbündeten

Donald Trump
IMAGO / ITAR-TASS

Jahrzehntelang sicherten internationale Allianzen den Weltfrieden. Doch die Dinge ändern sich.

Ein grundlegender Wandel in der öffentlichen Meinung gestaltet grundlegend neu, wie Europäer ihre traditionellen Beschützer sehen, während die politischen Spannungen über den Atlantik hinweg weiter zunehmen, berichtet TV 2 News.

Vertrauen schwindet

Das Vertrauen in die amerikanische Führung sinkt rapide. Laut einer neuen Studie des European Council of Foreign Affairs (ECFR), über die TV 2 News berichtete, sehen nur noch 11 Prozent der Europäer die Vereinigten Staaten und ihren Präsidenten Donald Trump als Verbündeten.

Dies stellt einen massiven Rückgang gegenüber den Vorjahren dar. Die Zahl lag Ende 2024 noch bei 22 Prozent, sank aber 2025 auf 16 Prozent. Heute hat das Vertrauen einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Besonders deutlich ist dieser Wandel in Dänemark, wo die Unterstützung auf 7,4 Prozent abstürzte. Jana Kobzová, die Autorin der Studie, erklärte gegenüber TV 2: „Die Bevölkerung hat erkannt, dass sie amerikanische Sicherheitsgarantien nicht länger als selbstverständlich ansehen kann.“

Trumps Handlungen befeuerten diese Skepsis. Nachdem er gedroht hatte, Grönland zu annektieren und die Ukraine unter Druck zu setzen, schwand das Vertrauen. Kobzová bemerkte: „Die Öffentlichkeit steht dort, wo ihre Führung steht, wenn es darum geht, die Zuverlässigkeit der Vereinigten Staaten im Moment zu beurteilen und Europa zu verteidigen.“

An der Hoffnung festhalten

Trotz der Frustration werden die Europäer alte Allianzen nicht aufgeben. Sie hoffen weiterhin auf eine bessere Zukunft.

In Ländern wie Dänemark und Spanien glauben 60 Prozent, dass Trump die Beziehungen beschädigt hat, erwarten aber eine spätere Heilung. Kobzová erklärte gegenüber TV 2: „Sie halten an der Hoffnung fest, dass sich die Dinge wieder zum Besseren wenden könnten, glauben aber nicht, dass dies geschehen wird, solange Trump Präsident ist.“

Dennoch bleibt der Aufbau eines europäischen Ersatzes für die NATO unpopulär. Nur 29 Prozent unterstützen eine Alternative. Kobzová bemerkte: „Ich denke, sie haben erkannt, dass die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten auf Eis liegen. Aber wir haben nicht aufgegeben. Und die Menschen wollen keine neue Struktur anstreben.“

Die Zeit wird knapp

Die Umfrage wurde kurz vor dem G7-Gipfel veröffentlicht. Während sie den Regierungen einen Grund gibt, die Verteidigung zu stärken, verlieren die Wähler auch die Geduld angesichts wirtschaftlicher Probleme.

Kobzová warnte, dass die Bürger ihre Führungskräfte für lokale Probleme verantwortlich machen. Sie erklärte: „Sie machen zunehmend nicht nur den Iran-Krieg und Trump verantwortlich, sondern auch ihre eigenen Regierungen.“

Angesichts bevorstehender Wahlen läuft die politische Uhr schnell ab. Kobzová schloss: „Dies ist dringend, denn in einem Jahr könnten wir in Europa ein anderes politisches Bild vorfinden.“

Quellen: TV 2 News, ECFR