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Selenskyj fordert Putin heraus, ihn in Kyjiw zu treffen – „wenn er sich traut“

Zelensky Putin
President's Office

Er wies auch jede Idee zurück, dass sich die beiden Staatschefs in Moskau oder Belarus treffen könnten.

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Sie sind sich seit 2019 nicht mehr persönlich begegnet, was angesichts der Tatsache verständlich ist, dass ihre Länder seit fast vier Jahren gegeneinander kämpfen.

Vorschläge für ein mögliches neues Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Staatschef Wladimir Putin wurden während des Krieges mehrfach unterbreitet, insbesondere während der Friedensgespräche 2025 in Istanbul in der Türkei.

Damals reiste Selenskyj zwar nach Istanbul, doch der russische Staatschef blieb fern.

Nach der jüngsten Runde der Friedensgespräche in Abu Dhabi hat der Kreml vorgeschlagen, Selenskyj solle nach Moskau reisen, um Putin zu treffen – ein Vorschlag, den die Ukraine umgehend zurückgewiesen hat.

Stattdessen hat Selenskyj einen Gegenvorschlag unterbreitet.

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„Wenn er sich traut“

Bei einer Pressekonferenz sagte Selenskyj vor Journalisten, Putin solle stattdessen in ein Flugzeug steigen und nach Kyjiw reisen.

„Natürlich ist es für mich unmöglich, Putin in Moskau zu treffen. Das ist dasselbe wie ein Treffen mit Putin in Kyjiw. Ich kann ihn auch nach Kyjiw einladen – er soll kommen. Ich lade ihn öffentlich ein, wenn er sich traut, natürlich“, sagte Selenskyj laut RBC-Ukraine.

Selenskyj betonte, die Ukraine sei für jedes Format bereit, das dazu beitragen könne, den Krieg zu beenden, schloss jedoch sowohl Moskau als auch Belarus als mögliche Orte aus.

Die zwei russischen Bedingungen

Laut einer Erklärung des Kreml-Beraters Juri Uschakow gegenüber russischen Medien hat Moskau zwei Bedingungen für ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj.

Erstens müsse alles „gut vorbereitet“ sein, und zweitens müsse das Treffen darauf abzielen, „konkrete positive Ergebnisse zu erzielen“.

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Am Donnerstag sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, Moskau sei der einzige mögliche Ort für ein Treffen, da jeder andere Ort „unangemessen“ wäre.

Quellen: RBC-Ukraine, Reuters, AP, CNN