Ein US-Vorschlag zur Lockerung der Beschränkungen für iranisches Öl hat eine scharfe Reaktion aus Teheran ausgelöst.
Der Schlagabtausch verdeutlicht die anhaltenden Spannungen im Zusammenhang mit Sanktionen und den Energiemärkten.
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Der Parlamentspräsident des Iran hat einen US-Plan zurückgewiesen, der den Verkauf von bereits auf Tankern gelagertem Öl erlauben sollte, wie HotNews unter Berufung auf CNN berichtete.
Der Vorschlag, eingebracht von US-Finanzminister Scott Bessent, zielte darauf ab, vorübergehend eine große Menge iranischen Rohöls in das globale Angebot freizugeben.
Scharfe Reaktion
Bessent erklärte, dass die Maßnahme schnell rund 140 Millionen Barrel Öl auf die internationalen Märkte bringen könnte, indem der Verkauf von bereits auf See befindlicher Ladung erlaubt würde.
Der hochrangige iranische Politiker Mohammad Bagher Ghalibaf wies die Annahme jedoch zurück und deutete an, dass kaum noch Öl zur Freigabe vorhanden sei.
„Sanktionen auf iranisches Öl aufheben, das derzeit auf See feststeckt? Entschuldigung – die Bestände sind erschöpft“, schrieb er auf X.
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Hintergrund der Sanktionen
Die US-Beschränkungen für iranische Ölexporte haben sich über Jahre hinweg verändert und wurden deutlich verschärft, nachdem Washington 2018 aus dem Atomabkommen ausgestiegen war.
Seitdem unterliegen iranische Rohöllieferungen strengen Einschränkungen, wodurch Ladungen häufig festsaßen oder über indirekte Kanäle umgeleitet wurden.
Der jüngste Vorschlag scheint eine kürzliche US-Entscheidung zu spiegeln, bestimmte russische Öllieferungen, die bereits auf Schiffe verladen waren, vorübergehend von Beschränkungen auszunehmen.
Unklare Zeitlinie
Beamte haben nicht angegeben, wie lange eine mögliche Lockerung der Sanktionen für iranisches Öl gelten würde, was Unsicherheit über die potenziellen Auswirkungen auf den Markt schafft.
Die Idee, bestehende Vorräte freizugeben, deutet eher auf eine kurzfristige Maßnahme als auf eine grundlegende politische Änderung hin.
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Die Reaktion aus Teheran zeigt Skepsis sowohl hinsichtlich des verfügbaren Ölvolumens als auch der Absicht hinter dem Vorschlag.
Quellen: HotNews, CNN