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Trump bietet sich als Nahost-Wächter an – zu einem schwindelerregenden Preis

Trump bietet sich als Nahost-Wächter an – zu einem schwindelerregenden Preis

Die Sicherung instabiler Regionen weltweit ist oft mit einem unglaublich hohen Preis verbunden.

Seit Jahrzehnten entsenden globale Supermächte Truppen und Ressourcen ins Ausland, um den Frieden zu sichern, doch diese Missionen belasten die Staatskasse zumeist, anstatt sie zu füllen. Nun könnte ein kühner neuer Vorschlag die Finanzierung des internationalen Schutzes grundlegend verändern, wie die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS berichte.

Schutz bezahlen

Eine massive Verschiebung in der Außenpolitik könnte unmittelbar bevorstehen. Laut der russischen staatlichen Nachrichtenagentur TASS hat US-Präsident Donald Trump eine überraschende Idee bezüglich des amerikanischen Militäreinsatzes in einer der instabilsten Regionen der Welt ins Spiel gebracht.

Der Plan basiert auf einem massiven Geldfluss. In einem aktuellen Interview mit der The New York Times schlug Trump vor, dass Washington eine dauerhafte Schutzrolle übernehme, falls diplomatische Bemühungen scheiterten. Doch er beabsichtigt nicht, diese umfassende militärische Hilfe kostenlos anzubieten.

Die finanziellen Forderungen sind tatsächlich schwindelerregend. Der US-Staatschef fordert im Gegenzug für Sicherheit einen massiven Anteil von 20 Prozent der gesamten Einnahmen der Region. Sollten die lokalen Regierungen die Zahlung verweigern, könnte die Alternative eine sofortige Rückkehr zu offenem Konflikt bedeuten.

Konfrontation mit Teheran

Die endgültige Entscheidung hängt vollständig von den bevorstehenden Gesprächen über nukleare Fähigkeiten ab. Sollten die laufenden Diskussionen vollständig scheitern, ist das Weiße Haus bereit, deutlich aggressivere Optionen in Betracht zu ziehen.

Die New York Times berichtete über die genauen Bedingungen, die der Präsident dargelegt hatte. „Herr Trump bestand auch darauf, dass, sollte Iran kein endgültiges Atomabkommen mit den Vereinigten Staaten erzielen <…> er Militärangriffe auf Teheran wieder aufnehme oder die Vereinigten Staaten zum ‚Wächter des Nahen Ostens‘ mache, im Gegenzug für 20 Prozent der Einnahmen der Region“, erklärte die Zeitung.

Dieses Ultimatum lässt sehr wenig Raum für Kompromisse. Entweder wird eine Einigung erzielt, oder die regionalen Führer stehen vor einer schwierigen Wahl zwischen neuen Luftangriffen und einer Schutzgebühr in Milliardenhöhe.

Die Zeit drängt für die Diplomaten beider Seiten. Mitarbeiter des US-Staatschefs erwarten, dass diesen Freitag in der Schweiz eine entscheidende neue Phase der Atomverhandlungen beginnt, bei der das Schicksal von Handel und Sicherheit entschieden wird.

Quellen: TASS, The New York Times