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Trump droht Iran mit Angriffen, die das Land „in die Steinzeit zurückversetzen“ sollen

Donald Trump
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Die zunehmenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sorgen für neue Besorgnis, da Washington eine mögliche Eskalation militärischer Maßnahmen signalisiert und zugleich weiterhin auf internationale Partner angewiesen ist. Analysten zufolge spiegelt die Lage eine Mischung aus Drucktaktiken und strategischer Unsicherheit wider.

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US-Präsident Donald Trump hat laut Dr News vor weiteren Angriffen auf den Iran gewarnt und erklärt, das Land könne in den kommenden Wochen schweren Angriffen ausgesetzt sein.

„Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit bombardieren, wo sie hingehören“, sagte er.

Verbündete im Fokus

Nach Angaben von Dr News verwies Trump auch auf die Rolle anderer Länder bei der Sicherung wichtiger globaler Energierouten.

Er forderte Staaten, die auf Öllieferungen durch die Straße von Hormus angewiesen sind, auf, mehr Verantwortung für den Schutz der Passage zu übernehmen.

Experten zufolge unterstreicht dies die Grenzen eines alleinigen Handelns in einem umfassenderen regionalen Konflikt.

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Zweifel von Experten

Peter Viggo Jakobsen, außerordentlicher Professor an der Dänischen Verteidigungsakademie, stellte infrage, ob die Drohungen umgesetzt werden.

Laut Dr News erklärte er, eine solche Eskalation könnte iranische Gegenmaßnahmen auslösen und die globalen Ölpreise in die Höhe treiben, was letztlich der US-Wirtschaft schaden würde.

Er argumentierte, dass die damit verbundenen Risiken die Drohungen weniger glaubwürdig erscheinen lassen und eher Teil einer Verhandlungsstrategie seien.

Druckstrategie

Jakobsen sagte, die Rhetorik scheine darauf abzuzielen, den Iran zu Zugeständnissen zu zwingen, anstatt unmittelbare Maßnahmen anzukündigen.

Er warnte, dass eine Umsetzung Trump innenpolitisch unpopulärer machen könnte, da wirtschaftliche Folgen zu erwarten wären.

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Nach Angaben von Dr News fügte er hinzu, dass der Iran sich möglicherweise dafür entscheiden könnte, abzuwarten und den Druck auf die USA anwachsen zu lassen, anstatt schnell zu reagieren.

Begrenzte Wirkung

Der Experte erklärte außerdem, dass jüngste US-Angriffe zwar militärische Auswirkungen gehabt hätten, die politischen Ergebnisse jedoch begrenzt geblieben seien.

Laut Dr News bezeichnete er das Ergebnis als unvollständig und merkte an, dass Ziele zwar aus der Luft zerstört werden könnten, die Kontrolle am Boden jedoch ungeklärt bleibe.

Quellen: Dr News

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