Alle spekulieren darüber, welches Land Trump als Nächstes ins Visier nehmen wird.
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Kolumbien, Grönland, Mexiko, Panama.
Seit der US-Operation in Venezuela, die mit der Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro endete, steigen die Spannungen in der Region rasant. Viele spekulieren darüber, ob Trump in naher Zukunft eine weitere Militäroperation in einem anderen Land durchführen wird.
Trump hat dem kolumbianischen Präsidenten mit militärischen Maßnahmen gedroht, erklärt, er wolle, dass Panama alle chinesischen Hafenbeteiligungen aufkündigt, und vergangene Woche sagte Trump, die USA würden den Krieg gegen Drogen ausweiten und auch Bodeneinsätze gegen Kartelle in Mexiko einschließen.
Doch Kuba könnte das erste Land in der Reihe für eine neue amerikanische Operation sein – insbesondere, wenn man einen Blick auf Donald Trumps Feed auf Truth Social wirft.
Rubio als Präsident? „Klingt gut für mich!“
Venezuela und Kuba sind seit Langem Verbündete, was bedeutet, dass der Sturz Maduros Kuba verwundbar zurückgelassen hat.
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In Beiträgen aus Mar-a-Lago argumentierte Donald Trump in sozialen Medien, die Insel habe viele Jahre von Geld und Öl aus Venezuela gelebt, doch damit sei nun Schluss.
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Bemerkenswert ist zudem, dass Trump einen Witz eines anderen Truth-Social-Nutzers erneut teilte, in dem es hieß, der US-Außenminister Marco Rubio werde Präsident von Kuba.
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Der ursprüngliche Beitrag endete mit einem lachenden Emoji, doch Trump teilte ihn weiter und erklärte, der Vorschlag „klinge gut für mich“.
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Eine jahrzehntelang angespannte Beziehung
Kubas Verhältnis zu Washington ist seit der Revolution von 1959, die Fidel Castro an die Macht brachte und Havanna an die Sowjetunion band, von Spannungen geprägt.
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Die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht 1961 und die Kubakrise ein Jahr später zementierten die Feindseligkeit und führten zu jahrzehntelangen Wirtschaftssanktionen.
Havanna hat wiederholt das US-Embargo für chronische Engpässe verantwortlich gemacht, während Washington es als Druckmittel gegen die kommunistische Herrschaft darstellt.
Diese historischen Streitpunkte prägen nach Ansicht von Analysten bis heute das gegenseitige Misstrauen und beeinflussen den Ton von Trumps jüngsten Äußerungen.
Quellen: Le Monde, BBC, ABC, Truth Social

