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Trump erwägt drei tödliche angriffsoptionen gegen den Iran

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Im Weißen Haus sind die Beratungen über den Iran in eine volatilere Phase eingetreten, da Präsident Donald Trump abwägt, wie weit der Druck erhöht werden soll, nachdem Unruhen im Land gewaltsam unterdrückt wurden.

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Beamte sagen, der Präsident wäge militärischen Handlungsspielraum, Bündnispolitik und Eskalationsrisiken gegeneinander ab, ohne sich bislang auf einen konkreten Kurs festzulegen.

Laut der Express wurde Trump ein erweitertes Spektrum militärischer Optionen vorgelegt, während Washington seine Strategie im Umgang mit Teheran neu bewertet.

Israel drängt auf Handeln

Einer der stärksten Einflüsse auf Trump kommt aus Israel, das möchte, dass sich die Vereinigten Staaten erneuten Angriffen auf Irans ballistisches Raketenprogramm anschließen.

Israelische Regierungsvertreter argumentieren, Iran habe seit den Kämpfen im vergangenen Jahr einen Großteil seiner Raketenfähigkeiten wieder aufgebaut, und warnen, dass diese Systeme zivile und militärische Ziele in ganz Israel bedrohen könnten.

Iran reagierte scharf. Konteradmiral Ali Schamchani erklärte, jeder US-Angriff würde als Kriegshandlung betrachtet, und warnte vor Vergeltung, die auch Angriffe auf Tel Aviv einschließen könne.

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Führung im Visier

Über Raketenziele hinaus hätten Trumps Berater nach Angaben von US-Beamten, die vom Express zitiert werden, auch die gezielte Ausschaltung hochrangiger militärischer und politischer Persönlichkeiten im Iran erörtert.

Die Idee sei, ausreichend interne Unruhe zu erzeugen, um den Machtgriff von Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen.

Beamte warnen jedoch, es gebe keinen klaren Plan für eine Nachfolge und keine Garantie, dass eine neue Führung offener gegenüber US-Forderungen wäre.

Trump sei zudem von Vorwürfen beeinflusst worden, wonach iranische Akteure Pläne zu seiner Ermordung erörtert hätten, wie US-Staatsanwälte im vergangenen Jahr mitteilten.

Riskante Bodenszenarien

Weniger öffentlich hätten Beamte auch die gefährlichste Option diskutiert: die Entsendung von US-Kommandos in den Iran, um Teile des Atomprogramms zu beschädigen, die bei früheren Angriffen nicht zerstört worden seien.

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US-Streitkräfte hätten für solche Einsätze trainiert, doch Trump habe wiederholt Bedenken gegen Bodenoperationen geäußert und dabei häufig auf die gescheiterte Geiselbefreiungsmission von 1980 unter Präsident Jimmy Carter verwiesen.

Während Trump öffentlich erklärt hat, Irans Atomprogramm sei „ausgelöscht“ worden, beschreiben offizielle Einschätzungen die Schäden als erheblich, aber unvollständig.

Diplomatie weiterhin betont

Trotz der schärfer werdenden Rhetorik hat Trump keine militärische Aktion autorisiert. Beamte erklärten, Drohungen würden auch genutzt, um Teheran zu Verhandlungen über sein Atomprogramm und seine regionalen Aktivitäten zu bewegen.

„Als Oberbefehlshaber des mächtigsten Militärs der Welt verfügt Präsident Trump über viele Optionen im Umgang mit dem Iran“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly. „Der Präsident hat erklärt, dass er hofft, dass kein Handeln notwendig sein wird, aber das iranische Regime sollte ein Abkommen schließen, bevor es zu spät ist.“

US-Beamte betonten, dass die Vorschläge weiterhin zur Debatte stünden und es keinen Konsens darüber gebe, ob das Ziel Abschreckung, Verhandlungen oder ein Führungswechsel sei.

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Quellen: Express, New York Times, New York Post