Laut dem Beamten habe es seit der Einladung keine „praktische Entwicklung“ gegeben.
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Es löste im gesamten Westen große Wellen aus, als US-Präsident Donald Trump ankündigte, er werde den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den Vereinigten Staaten treffen.
Im Gegensatz zu Joe Biden, der 2022 US-Präsident war, als Russland in die Ukraine einmarschierte, vertritt Donald Trump eine deutlich offenere Haltung gegenüber dem russischen Staatschef. Das Gipfeltreffen, das am 15. September 2025 in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska stattfand, markierte das erste Mal seit Beginn der Invasion, dass Putin ein westliches Land besuchte.
Seitdem sind die beiden Staatschefs nicht mehr persönlich zusammengetroffen – allerdings nicht aus Mangel an Versuchen, sofern man einem russischen Regierungsvertreter Glauben schenkt.
Einladung nach Russland
In einem Interview mit der russischen staatlichen Nachrichtenagentur TASS sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow, Russland habe Trump nach dem Alaska-Gipfel zu einem Besuch eingeladen.
„Selbstverständlich wurde in Anchorage eine Einladung an Präsident Trump ausgesprochen, die Russische Föderation zu besuchen“, erklärte Rjabkow.
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Nach dem Alaska-Gipfel brachte Putin zudem die Idee eines künftigen Treffens zwischen Trump und Putin in Moskau ins Spiel.
Laut Rjabkow habe es jedoch bislang keine „praktische Entwicklung“ in dieser Angelegenheit gegeben.
Russland erwägt Mitgliedschaft im Friedensrat
Bei einer Unterzeichnungszeremonie in der vergangenen Woche wurde Donald Trumps „Friedensrat“ offiziell gegründet.
Sechzig Länder erhielten im Vorfeld der Zeremonie Einladungen zur Teilnahme, von denen nach Angaben rund 35 ihre Beitrittsabsicht erklärt haben.
Auch Russland erhielt eine Einladung, doch bis zur konstituierenden Sitzung am 22. Januar 2026 hatte der Kreml nicht erkennen lassen, ob das Land dem Gremium letztlich beitreten wird.
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Quellen: TASS, Reuters, Meduza, CNN, AP News