Donald Trumps Angewohnheit, ungefiltert zu sprechen, ist erneut zum Gegenstand des Spotts geworden, nachdem eine neue Online-Liste Dutzende seiner umstrittensten und am häufigsten verspotteten Aussagen erneut aufgegriffen hat.
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Die Zusammenstellung, die von Indy100 veröffentlicht wurde, listet 34 Äußerungen auf, die Kritiker zufolge Momente der Verwirrung, Übertreibung oder Provokation verdeutlichen und während Trumps Zeit im öffentlichen Leben wiederholt Gegenreaktionen ausgelöst haben.
Von Politik zu Parodie
Die Liste umfasst Kommentare aus Trumps jüngster Rückkehr ins Amt ebenso wie frühere Momente, die seit Langem online kursieren. In seiner ersten gemeinsamen Ansprache seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar lobte Trump seine Haltung zu Diversität, Steuersenkungen und Zöllen, erntete jedoch Gelächter, als er behauptete, die Regierung Biden habe 8 Millionen Dollar ausgegeben, um „Mäuse transgender zu machen“.
Zuschauer und Wissenschaftler wiesen rasch darauf hin, dass er den Begriff offenbar mit „transgenen Mäusen“ verwechselt habe, einer seit Langem etablierten Forschungsmethode zur Untersuchung menschlicher Krankheiten.
Die Bemerkung wurde in den sozialen Medien weithin geteilt und als Beispiel für Trumps lockeren Umgang mit technischen Themen gewertet.
Ein weiterer Eintrag hebt eine Pressekonferenz hervor, in der Trump Spanien fälschlicherweise als Mitglied der BRICS-Gruppe der Schwellenländer bezeichnete, obwohl kein EU-Staat dem Bündnis angehört.
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Kontroversen und Gegenreaktionen
Mehrere der zitierten Äußerungen konzentrieren sich darauf, dass Trump große Ereignisse mit seinen politischen Beschwerden verknüpfte. Nach einer tödlichen Flugzeugkollision in Washington, D.C., im Januar 2025 machte er Initiativen zu Diversität und Inklusion für Sicherheitsmängel verantwortlich und erklärte, er habe zuvor „außergewöhnliche“ Standards für Fluglotsen durchgesetzt.
Diese Aussagen stießen auf scharfe Kritik, wobei Gegner ihm vorwarfen, eine Tragödie auszunutzen, um Diversitätspolitiken anzugreifen.
Trump legte später nach und wies die Einschätzung der US-Luftfahrtbehörde FAA zurück, wonach Diversität „integraler Bestandteil“ der Flugsicherheit sei.
Die Liste greift auch Trumps persönlichere Seitenhiebe auf, darunter eine Spitze gegen Prinz Harry während einer Diskussion über Einwanderung.
Auf die Frage, ob dem britischen Royal eine Abschiebung drohen könnte, sagte Trump, er werde ihn „in Ruhe lassen“, da er mit seiner Frau Meghan Markle bereits „genug Probleme“ habe.
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„Lang lebe der König“
Ein weiterer von Indy100 hervorgehobener Moment war Trumps Selbstbezeichnung als „der König“ in einem Beitrag auf Truth Social, mit dem er die Abschaffung einer geplanten City-Maut in New York feierte.
„LANG LEBE DER KÖNIG!“, schrieb er. Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, reagierte umgehend: „Wir sind ein Rechtsstaat und werden nicht von einem König regiert. Wir sehen uns vor Gericht.“
Während Unterstützer argumentieren, Trumps Äußerungen spiegelten Humor oder unverblümte Ehrlichkeit wider, sagen Kritiker, der wachsende Katalog an Ausrutschern sei zu einem Sinnbild seiner Präsidentschaft geworden.
Indy100 merkt an, dass die aufgeführten Beispiele subjektiv seien, ihr virales Nachleben jedoch zeige, wie schnell Trumps Worte weiterhin weit über die Räume hinausgetragen werden, in denen sie geäußert werden.
Quellen: Indy100