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Trump warnt Iran: Nächster schlag könnte „viel schlimmer“ sein

Trump warnt Iran: Nächster schlag könnte „viel schlimmer“ sein
Lucas Parker/shutterstock.com

US-Präsident Donald Trump hat den Iran erneut vor schwerwiegenden Konsequenzen gewarnt, falls es nicht zu einer Einigung mit Washington kommt, und die Konfrontation als zunehmend dringlich und zeitkritisch dargestellt. Seine Äußerungen unterstreichen, wie angespannt die diplomatischen Kanäle zwischen beiden Ländern weiterhin sind, wobei Drohungen inzwischen die Verhandlungen überlagern.

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Die Äußerungen wurden in einem Live-Update von TV 2 News berichtet.

Aufruf zu einem Abkommen

In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social forderte Trump am Mittwoch den Iran auf, sich „an den Verhandlungstisch zu setzen“ und über ein seiner Darstellung nach „faires und vernünftiges Abkommen“ zu verhandeln. Er bekräftigte erneut seine langjährige Forderung, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe.

„Die Zeit läuft ab, und es ist wirklich dringend“, schrieb Trump und stellte Gespräche als die letzte Chance des Irans dar, eine weitere Eskalation zu vermeiden.

Drohung mit Eskalation

Trump warnte, dass die Konsequenzen bei einem Ausbleiben von Zugeständnissen schwerwiegender ausfallen würden als frühere militärische Maßnahmen der USA. Mit Bezug auf den US-Angriff auf iranische Nuklearanlagen im vergangenen Sommer, der seiner Aussage nach „große Zerstörung“ verursacht habe, fügte er hinzu: „Der nächste Angriff wird viel schlimmer sein! Lasst es nicht noch einmal so weit kommen.“

Diese Aussagen spiegeln Trumps Position und Behauptungen wider; unabhängige Bewertungen der Auswirkungen früherer Angriffe wurden in der Berichterstattung von TV 2 nicht angeführt.

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Behaupteter militärischer Druck

Parallel zu seiner diplomatischen Warnung wiederholte Trump frühere Behauptungen, wonach sich eine große US-Marineeinheit auf dem Weg in die Region befinde. Er sprach erneut von einer „massiven Kriegsflotte“, darunter der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln.

Der Präsident stellte die Verlegung als Teil des US-Drucks auf den Iran dar, auch wenn Details zu Auftrag oder Zeitpunkt im Liveblog nicht unabhängig bestätigt wurden.

Breitere Spannungen

TV 2 News weist darauf hin, dass der Iran zu einer zentralen außenpolitischen Herausforderung für Trump geworden ist. Zuvor hatte er mit militärischem Eingreifen gedroht, falls Teheran sein Atomprogramm nicht stoppt und die gewaltsame Repression gegen regierungskritische Proteste fortsetzt.

Die Vereinigten Staaten haben zudem eine verstärkte militärische Präsenz in der Region angekündigt, die nach Angaben von Regierungsvertretern der Förderung von Sicherheit und Stabilität dienen soll.

Ungewisser weiterer Verlauf

Trumps jüngste Warnung verdeutlicht das fragile Gleichgewicht zwischen Diplomatie und Konfrontation. Zwar betont er, dass Verhandlungen weiterhin möglich seien, doch seine Wortwahl deutet darauf hin, dass Washington zu einer Eskalation bereit ist, sollte es zu keinem Abkommen kommen.

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Wie der Iran auf die erneuten Drohungen reagieren wird, bleibt unklar. Der Austausch verstärkt jedoch die Sorge vor einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Quellen: TV 2 News