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Trumps jüngste anordnung zu Iran könnte China und Russland hart treffen

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IAB Studio / Shutterstock.com

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben nach einer unverblümten Ankündigung aus dem Weißen Haus eine neue, scharfe Wendung genommen.
Der Schritt wirkt bereits über den Nahen Osten hinaus und hat Auswirkungen auf mehrere der engsten Partner Irans.

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Laut The Express hat Donald Trump erklärt, dass die Entscheidung mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt.

Zoll-Ultimatum

Der US-Präsident nutzte seine Plattform Truth Social, um eine nach eigenen Worten endgültige Warnung an Länder auszusprechen, die weiterhin Handel mit dem Iran treiben.

In der Mitteilung drohte er mit weitreichenden Strafmaßnahmen gegen jede Nation, die ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Teheran fortsetzt.

„Mit sofortiger Wirkung. Jedes Land, das Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran macht, wird auf sämtliche Geschäfte mit den Vereinigten Staaten von Amerika mit einem Zoll von 25 Prozent belegt“, schrieb Trump.
„Diese Anordnung ist endgültig und bindend. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.“

Weitere Einzelheiten zur Umsetzung oder Durchsetzung der Zölle nannte er nicht, berichtete die Zeitung.

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Druck auf Handelspartner

Die Ankündigung könnte schwerwiegende Folgen für große Volkswirtschaften mit etablierten Beziehungen zum Iran haben.

Nach Angaben von The Express zählen Länder wie China, Indien und Russland zu den Staaten, die voraussichtlich betroffen sein werden.

Russland und der Iran pflegen seit Jahrhunderten eine enge Beziehung.
In den vergangenen Jahren wurde diese Partnerschaft durch Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Handel und Politik weiter ausgebaut.

Der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gewachsen.
Anfang dieses Jahres wurden die Beziehungen zudem durch die Unterzeichnung eines umfassenden strategischen Partnerschaftsvertrags zwischen Wladimir Putin und dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian weiter gefestigt.

Unruhen im Iran

Die Zollwarnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Iran mit landesweiten regierungskritischen Protesten konfrontiert ist.
Die Demonstrationen dauern seit Wochen an, Berichten zufolge wurden dabei Dutzende Demonstranten getötet.

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Die iranischen Behörden haben Schwierigkeiten, die Unruhen unter Kontrolle zu bringen, was international zunehmend Aufmerksamkeit erregt.

Laut The Express hat diese Instabilität zu Washingtons Entscheidung beigetragen, den wirtschaftlichen Druck zu erhöhen.

Trump hat zudem vor möglichen militärischen Maßnahmen gewarnt, sollte die Gewalt gegen Demonstranten anhalten.

Zeichen der Unterstützung

Parallel zu den wirtschaftlichen Maßnahmen hat der US-Präsident öffentlich seine Unterstützung für die Protestbewegung bekundet.
In einem separaten Beitrag auf Truth Social am Wochenende stellte er sich auf die Seite der Forderungen nach Veränderung.

„Der Iran blickt auf FREIHEIT – vielleicht wie nie zuvor“, schrieb Trump.
„Die USA sind bereit zu helfen!!“

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Die Kombination aus Zolldrohungen und politischer Unterstützung markiert eine deutliche Verschärfung der US-Politik gegenüber dem Iran, mit möglichen Auswirkungen auf den globalen Handel und die geopolitische Lage.

Quellen: The Express