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Trumps neuestes Megaprojekt steht schon vor Baubeginn vor massiven Problemen

Trumps neuestes Megaprojekt steht schon vor Baubeginn vor massiven Problemen
Joey Sussman / Shutterstock.com

Trumps Golfplatz-Traum könnte schon vor der Eröffnung zum Desaster werden.

Der US-Präsident scheint mit seinen Bauvorhaben einfach kein Glück zu haben. Ob es sich um einen Ostflügel des Weißen Hauses, den Reflection Pool in Washington, D.C., oder nun offenbar einen Golfplatz handelt.

Die von Präsident Donald Trump geplante Umgestaltung eines historischen Golfplatzes in Washington, D.C., stößt bereits Wochen vor dem geplanten Baubeginn auf Kritik von Denkmalschutzgruppen und Umweltexperten.

Gegner argumentieren, dass das Gelände selbst eine große Herausforderung darstellt, und warnen davor, dass jahrzehntelange Bodensenkungen und wiederkehrende Überschwemmungen das Projekt lange vor dem Bau des ersten Lochs erschweren könnten.

Die Arbeiten an den East Potomac Golf Links sollen am 1. September beginnen, doch rechtliche Anfechtungen von Denkmalschützern und lokalen Golfern sind bereits im Gange.

Laut The Daily Beast, unter Berufung auf von Mother Jones zitierte Experten, befindet sich der Golfplatz auf Hains Point, einer künstlichen Insel, die seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert allmählich abgesunken ist.

Rebecca Miller, Geschäftsführerin der D.C. Preservation League, ist der Ansicht, dass das Problem nicht ignoriert werden kann.

„Seien wir ehrlich. Die Insel sinkt.“

Studien, auf die sich die Publikation bezieht, deuten darauf hin, dass die Insel seit ihrer Entstehung um mindestens etwa 1,5 Meter abgesunken ist, während die umgebenden Wasserstände um mehr als etwa 0,6 Meter gestiegen sind.

Bedenken wegen Überschwemmungen

Kritiker argumentieren, dass die lange Geschichte der Überschwemmungen in diesem Gebiet eine zentrale Rolle bei der Planung der Neugestaltung spielen sollte.

Ed Stierli von der National Parks Conservation Association sagte, seine erste Reaktion nach dem Anblick früher Entwürfe sei gewesen, zu hinterfragen, ob die physischen Grenzen des Geländes berücksichtigt worden seien.

„Eine der ersten Fragen, die ich hatte, war: Ignorieren sie hier die Landschaft völlig?“

Stierli argumentierte zudem, dass jede Neugestaltung wahrscheinlich umfangreiche Arbeiten an der bestehenden Ufermauer erfordern würde, und fügte hinzu, dass die Regierung voranschreite, während sie die ökologischen Realitäten übersehe.

Der Hydrologe Peter Feldman hinterfragte ebenfalls, ob die Platzierung eines Golfplatzes in East Potomac angesichts der Geografie des Geländes eine sinnvolle langfristige Entscheidung sei.

Auch Bürgergruppen haben sich gegen die Neugestaltung mobilisiert.

Organisationen wie Save East Po erklären, sie wollten den East Potomac Park als öffentlichen und erschwinglichen Erholungsraum erhalten, anstatt ihn in ein neu gestaltetes Golfziel zu verwandeln.

Alex Rosen, ein Mitglied der Gruppe, warnte, dass großflächige Ausgrabungen unerwartete Probleme unter der Oberfläche zutage fördern könnten.

„Sie werden eine Menge Leitungen vergraben, eine Tonne Erde bewegen und eine Menge Änderungen vornehmen, bevor sie merken: ‚Oh, der Grundwasserspiegel ist hier eigentlich ziemlich hoch.‘“

Das Weiße Haus reagierte nicht sofort auf Anfragen zur Stellungnahme bezüglich der von Denkmalschützern und Umweltexperten geäußerten Bedenken.