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UFC-Kämpfer Sean Strickland von Veranstaltung nahe dem Weißen Haus eskortiert

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Philip Yabut / Shutterstock.com

Die Grenze zwischen treuer Fangemeinde und politischem Exil kann im Handumdrehen verschwimmen. Wenn hochkarätige Athleten mit mächtigen Führungspersönlichkeiten aneinandergeraten, kann eine gewöhnliche Fanfeier schnell zu einer hochsicheren Konfrontation werden.

Eine kürzliche Sportveranstaltung nahe Washington zeigte, wie chaotisch solche öffentlichen Auseinandersetzungen werden können, The Daily Beast berichtet.

Abgeführt

Ein großes Sportspektakel mündete vor den Toren der Macht schnell im Chaos. The Daily Beast berichtete, dass UFC-Star Sean Strickland am Sonntagabend gewaltsam von einer Fan-Viewing-Party nahe dem Weißen Haus entfernt worden sei.

Agenten des Secret Service und örtliche Strafverfolgungsbehörden umstellten den 35-jährigen Mittelgewichtschampion. Die Menge buhte lautstark, während die Beamten den Champion von seinen schreienden Fans wegzerrten.

Das Drama spielte sich auf der Ellipse ab, wo sich Tausende von Fans versammelt hatten, um eine spezielle Fight Card zu verfolgen. Strickland hatte zuvor behauptet, er sei wegen seiner jüngsten politischen Ansichten von der Hauptveranstaltung auf dem South Lawn ausgeschlossen worden.

Festgehalten

Der Kämpfer nutzte umgehend die sozialen Medien, um seine Festnahme zu dokumentieren. Strickland filmte ein Video vom Rücksitz eines gesicherten Polizeifahrzeugs und teilte es in seiner Instagram Story.

Er schien über seinen rechtlichen Status verwirrt zu sein. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich kein Gesetz gebrochen habe, ich bin mir ziemlich sicher. Aber wir könnten ins Gefängnis kommen, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass wir keine Gesetze gebrochen haben“, sagte Strickland.

Er teilte den Fans mit, er sei „möglicherweise wegen Ruhestörung angeklagt worden.“ Strickland nutzte auch X, um einen Anwesenden zu loben, der ihm geholfen hatte, den gesicherten Bereich zu stürmen.

„An den Fan, der mich reingeschmuggelt hat … Du bist eine verdammte Legende und ein wahres America“, schrieb er. Er fügte hinzu: „Du hast getan, was die UFC nicht tun würde.“

Von der Menschheit verbannt

Strickland war einst ein Unterstützer von Donald Trump, wandte sich aber kürzlich wegen dessen außenpolitischer Entscheidungen von ihm ab. Er behauptete, die UFC habe ihm nach einem großen Titelgewinn im Mai mitgeteilt, er sei „vom Weißen Haus nicht freigegeben worden“.

UFC-Chef Dana White bestritt jedoch vehement, dass ein offizielles Verbot ausgesprochen worden sei. White teilte Reportern mit, dass der Kämpfer es einfach nicht auf die Gästeliste für die private Geburtstagsfeier geschafft habe.

Der Promotionschef verspottete den umstrittenen Athleten sogar während einer Pressekonferenz. „Sean Strickland ist von der Menschheit verbannt. Wir wollen ihn nirgendwo in der Nähe von Menschen haben“, sagte White.

Quellen: The Daily Beast