Eine gefährliche Rettungsmission spielte sich in der Ostukraine ab, als Zivilisten versuchten, ein aktives Kampfgebiet zu verlassen.
Spezialeinheiten der Polizei nutzten eine Drohne, um sie durch gefährliches Gelände in Sicherheit zu führen.
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Laut Ukrinform teilte die ukrainische Nationalpolizei mit, dass Beamte mithilfe unbemannter Lufttechnologie sechs Zivilisten aus dem Gebiet Kupjansk in der Region Charkiw evakuiert haben.
Die Bitte um Hilfe kam von Vertretern der 425. Brigade der Ukraine, die Polizeieinheiten baten, bei der Evakuierung von Zivilisten zu helfen, die in einer Hochrisikozone festsaßen.
Flucht unter Drohnenführung
Spezialisten der Luftaufklärungseinheit eines Polizeiregiments arbeiteten gemeinsam mit einem Schützenbataillon, um die Operation durchzuführen.
Mit einer Drohne, die mit Lichtsignalen ausgestattet war, konnten die Bediener die Zivilisten entlang eines sicheren Weges durch gefährliches Gelände führen.
Um den Evakuierungspunkt zu erreichen, musste die Gruppe mehr als 20 Kilometer durch ein Gebiet zurücklegen, das durch anhaltende Kampfhandlungen bedroht war.
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Während der gesamten Strecke überwachten Drohnenoperatoren ihre Bewegung und nutzten die Lichter der Drohne, um ihnen zu helfen, auf der vorgesehenen Route zu bleiben.
Sicherheit erreicht
Nachdem die Zivilisten den vereinbarten Treffpunkt erreicht hatten, brachten Sicherheitskräfte sie mit gepanzerten Fahrzeugen von der Frontlinie weg.
Sie wurden in das Dorf Schewtschenkowe gebracht, wo Freiwillige ihnen Unterkunft und Unterstützung bei grundlegenden Bedürfnissen bereitstellten.
Laut Ukrinform ist es russischen Streitkräften trotz anhaltender Kämpfe in der Region nicht gelungen, ihre früheren Positionen in Kupjansk und den umliegenden Gebieten zurückzuerobern.
Quellen: Ukrinform, Nationalpolizei der Ukraine