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Umfrage zeigt: Demokraten wenden sich eher Newsom als Harris zu

Kamala Harris
Maverick Pictures / Shutterstock

Kaliforniens demokratische Wähler könnten sich laut einer neuen Umfrage bereits auf einen Favoriten für das Präsidentschaftsrennen 2028 zubewegen.

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Gouverneur Gavin Newsom hat unter Wählern, die erwägen, an der demokratischen Vorwahl des Bundesstaates teilzunehmen, einen klaren Vorsprung vor der ehemaligen Vizepräsidentin Kamala Harris.

Eine Umfrage des UC Berkeley Citrin Center for Public Opinion Research in Zusammenarbeit mit POLITICO ergab, dass 28 Prozent der Wähler, die zur Teilnahme an der demokratischen Präsidentschaftsvorwahl in Kalifornien tendieren, Newsom unterstützen. Harris folgte mit 14 Prozent.

Andere mögliche Kandidaten lagen deutlich dahinter, darunter die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez mit 12 Prozent und der ehemalige Verkehrsminister Pete Buttigieg mit 11 Prozent.

Geringe Begeisterung für Harris

Die Umfrage deutet zudem auf eine begrenzte Begeisterung unter kalifornischen Wählern für eine erneute Kandidatur von Harris hin.

Rund 41 Prozent der registrierten Wähler sagten, sie wären begeistert, wenn Harris sich erneut um das Präsidentenamt bewerben würde – ein Wert, der seit dem vergangenen Sommer weitgehend unverändert geblieben ist.

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Laut POLITICO spiegeln die Daten die anhaltende Unsicherheit unter Demokraten gegenüber Harris wider, die kürzlich sagte, sie „könnte“ erneut kandidieren, nachdem sie zuvor bereits für das Präsidentenamt angetreten war.

Newsom gewinnt an Sichtbarkeit

Jack Citrin, Professor für Politikwissenschaft an der University of California, Berkeley, und Co-Leiter der Umfrage, sagte, Newsom habe davon profitiert, sich als prominenter Kritiker von Präsident Donald Trump zu positionieren.

„Alle Demokraten wollen Trump schlagen, und Newsom hat sich als sichtbarster Gegner unter den möglichen demokratischen Kandidaten positioniert“, sagte Citrin. „Harris ist in gewisser Weise alte Nachrichten.“

Newsom hat in den vergangenen Monaten seine nationale Präsenz verstärkt, unter anderem durch Auftritte bei internationalen Veranstaltungen, bei denen er Trump kritisierte, sowie durch Reisen in frühe Vorwahlstaaten, während er seine Memoiren bewirbt.

Citrin sagte, viele Wähler gingen bereits davon aus, dass der Gouverneur kandidieren werde. „Jeder mit einem IQ von über fünf weiß, dass Newsom für das Präsidentenamt kandidiert“, sagte er. „Harris befindet sich noch in einer Art Hamlet-Phase. Vielleicht versucht sie, sich zu entscheiden. Vielleicht weiß sie es nicht.“

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Quellen: POLITICO, UC Berkeley Citrin Center for Public Opinion Research