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Unabhängiger ingenieur baut die schnellste drohne der welt und pulverisiert den geschwindigkeitsrekord

Volodomyr Zelenskyy
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Ein neu bestätigter Weltrekord lenkt die Aufmerksamkeit darauf, wie weit sich die Drohnentechnologie entwickelt hat und Leistungsbereiche erreicht, die einst experimentellen Fluggeräten und der Ingenieurskunst des Spitzensports im Motorsport vorbehalten waren.

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Der Erfolg unterstreicht, wie kompakte, unabhängige Konstruktionen inzwischen in der Lage sind, mit Technologien großer Hersteller zu konkurrieren.

Ein technologischer Sprung

Nach Angaben der Express wurde eine individuell gebaute Drohne mit einem Guinness-Weltrekord ausgezeichnet, nachdem sie offiziell eine Geschwindigkeit von mehr als 388 Meilen pro Stunde (rund 624 km/h) erreicht hatte – damit ist sie die schnellste jemals registrierte Drohne.

Diese Geschwindigkeit liegt über der Leistung der weltweit schnellsten Serienautos und weit jenseits dessen, was bislang für unbemannte Fluggeräte als üblich galt.

Trotz ihrer kleinen Bauweise liefert die Drohne eine Leistungsabgabe, wie sie sonst eher aus dem Hochleistungs-Motorsport bekannt ist. Der Erbauer erklärte, die größte Herausforderung habe darin bestanden, den extremen Energiebedarf zu bewältigen und gleichzeitig bei bislang unerreichten Geschwindigkeiten die Stabilität zu erhalten.

Der Rekord wurde am 17. Dezember bestätigt. Bei anschließenden Testflügen soll die Drohne unter günstigen Bedingungen sogar noch höhere Geschwindigkeiten erreicht haben.

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Von Grund auf gebaut

Entworfen und zusammengebaut wurde die Drohne vom australischen Drohnenpiloten und Ingenieur Ben Biggs, der das Projekt begann, nachdem er online Aufnahmen einer anderen Hochgeschwindigkeitsdrohne gesehen hatte.

Was zunächst als technisches Experiment begann, entwickelte sich nach und nach zu einem anspruchsvollen, langfristigen Ingenieurprojekt.

„Es begann als persönliches Projekt, eigentlich nur als kleines Spaßprojekt“, sagte Biggs gegenüber Supercar Blondie. „Ich habe dieses Video gesehen, und es hat mich inspiriert. Ich dachte einfach, es wäre spannend, zu versuchen, es zu schlagen.“

Nachdem ein früher Prototyp nur mäßige Ergebnisse geliefert hatte, nahm Biggs umfangreiche Neuentwürfe und Tests vor.

Die finale Version benötigte rund 18 Monate bis zur Fertigstellung. Biggs betreute dabei jede Entwicklungsphase selbst und sicherte sich später Sponsoren, um das Projekt erfolgreich abzuschließen.

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Quellen: Express, Supercar Blondie