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Video vor dem Vorfall wird in der Untersuchung der Schüsse auf Trump geprüft

Donald Trump
Lucas Parker / Shutterstock

Die Behörden arbeiten daran, den Ablauf des Sicherheitsvorfalls zu klären. Fragen bleiben offen, während Ermittler sowohl die Umstände als auch die Reaktion untersuchen.

Ermittler versuchen zu rekonstruieren, wie sich ein Attentatsversuch auf Präsident Donald Trump beim White House Correspondents‘ Dinner ereignete. Fragen bleiben bestehen, während Beamte sowohl den Verdächtigen als auch die Sicherheitsvorkehrungen bei der Veranstaltung prüfen.

Gleichzeitig verbreitet sich nun eine kurze Aufnahme, die unmittelbar vor den Schüssen entstanden ist, und fügt der Aufarbeitung dessen, was sich im Inneren des Veranstaltungsortes ereignete, eine weitere Dimension hinzu.

Laut The Mirror handelt es sich bei dem Mann, der beschuldigt wird, den Angriff ausgeführt zu haben, um den 31-jährigen Cole Tomas Allen aus Torrance, Kalifornien. Er wurde angeklagt und befindet sich bis zu einer später in dieser Woche erwarteten Gerichtsanhörung in Gewahrsam.

Material, das in seinem Hotelzimmer sichergestellt wurde, steht nun im Fokus. In einem Dokument soll er sich selbst als „Friendly Federal Assassin“ bezeichnet haben. Ermittler gehen davon aus, dass die Schriften auf eine geplante Tat hindeuten, die auf Trump und Mitglieder seiner Regierung abzielte.

Beamte erklären, erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die Tat vorsätzlich war und sich gegen hochrangige politische Persönlichkeiten richtete, die an dem Dinner teilnahmen. Die Behörden haben bislang kein vollständiges Motiv öffentlich dargelegt.

Fragen am Veranstaltungsort

Die Aufmerksamkeit hat sich auch auf das Washington Hilton gerichtet, wo das White House Correspondents‘ Dinner stattfand, als die Schüsse fielen.

Ein kurzer Clip, der von der britischen Zeitung hervorgehoben wurde, scheint zwei Journalisten zu zeigen, die sich kurz vor dem Vorfall ungezwungen nahe eines Eingangs unterhalten. Ihr Ton ist beiläufig, doch ihre Aussagen haben im Nachhinein an Bedeutung gewonnen.

In der Aufnahme sagt ein Korrespondent von Fox 5: „Sie versuchen es nicht einmal mehr … Das sind nicht einmal Secret-Service-Leute. Es ist, als würden die Frauen, die hier arbeiten, die Tür aufhalten.“

Es ist nur ein flüchtiger Moment, und er zeigt nicht die umfassendere Sicherheitsstruktur. Dennoch hat er Fragen aufgeworfen.

Veranstaltungen mit einem amtierenden Präsidenten unterliegen in der Regel strengen Kontrollen, mit mehreren Sicherheitsebenen und einer Koordination zwischen Bundes- und lokalen Behörden.

Gerüchte und Realität

Innerhalb weniger Stunden nach den Schüssen verbreiteten sich online rasch Spekulationen. Einige Beiträge stellten Behauptungen auf, wonach der Vorfall inszeniert gewesen sei oder mit nicht zusammenhängenden politischen Entscheidungen in Verbindung stehe, doch keine dieser Behauptungen wurde durch Beweise gestützt.

The Mirror berichtet, dass die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, die Behauptungen als „völligen Unsinn“ zurückwies.

Derzeit konzentrieren sich die Ermittler auf den Verdächtigen, seine Bewegungen und die Frage, ob weitere Personen beteiligt waren.

Quellen: The Mirror