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William offen für veränderungen – hinweis auf mögliches ende der royalen verbeugungstradition

Prins William, prince william
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Prinz William hat angedeutet, dass sich die Monarchie unter seiner künftigen Regentschaft weiterentwickeln könnte, was eine Debatte darüber ausgelöst hat, welche Traditionen möglicherweise aufgegeben werden. Eine royale Kommentatorin hat dabei auf eine langjährige Formalität hingewiesen, die der Prinz von Wales ihrer Hoffnung nach überdenken wird.

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William hat bereits früher angedeutet, dass er königliche Bräuche nicht als unveränderlich betrachtet, was Erwartungen an einen moderneren Ansatz nährt, wenn er eines Tages König wird.

Traditionen hinterfragt

Die ehemalige BBC-Korrespondentin für königliche Angelegenheiten, Jennie Bond, hat infrage gestellt, ob William formelle Gesten der Unterwürfigkeit beibehalten möchte. In einem Beitrag für The i Paper schrieb sie: „Und wird unser zukünftiger Monarch wirklich erwarten, dass sich Menschen vor ihm verbeugen oder einen Knicks machen?“

Bond argumentierte, dass solche Bräuche zunehmend nicht mehr zu modernen Werten passten. „Derartige unterwürfige Gesten wirken in einer Welt der Inklusion und Gleichberechtigung fehl am Platz“, schrieb sie.

Sie merkte an, dass William bereits heute offenbar ungezwungen Menschen ohne Förmlichkeit begegne, und sagte, sie hoffe, er werde dem „Verbeugen und Kratzen offiziell ein Ende setzen“, wenn er König werde.

Signale für Reformen

Der Prinz von Wales hat bereits zuvor angedeutet, dass Veränderungen innerhalb der Institution unvermeidlich seien. Er erklärte, er werde sich „nicht von Geschichte oder Tradition fesseln lassen“ – eine Aussage, die weithin als Hinweis auf eine weniger starre Monarchie unter seiner Führung verstanden wurde.

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William hat öffentlich über die Notwendigkeit gesprochen, dass sich die königliche Familie anpassen müsse, während sie zugleich ihre zentralen Aufgaben und ihre öffentliche Rolle bewahre.

Offen für Wandel

In einem kürzlich geführten Fernsehinterview äußerte sich William direkt zu seiner Haltung gegenüber Reformen. „Veränderung zum Guten – das begrüße ich, das genieße ich“, sagte er.

„Ich habe keine Angst davor – genau das begeistert mich, die Vorstellung, etwas verändern zu können“, fügte er hinzu, betonte jedoch, dass mögliche Anpassungen nicht radikal ausfallen würden. „Nicht übermäßig radikal, aber Veränderungen, von denen ich denke, dass sie notwendig sind“, berichtete die Express.

Blick nach vorn

William hat außerdem über die Bedeutung gesprochen, mit zunehmender Verantwortung authentisch zu bleiben. Er betonte, dass Titel und Rollen persönliche Werte und Ziele nicht überlagern dürften.

Während die Diskussion darüber anhält, wie sich die Monarchie entwickeln könnte, dürften Forderungen nach einer Neubewertung zeremonieller Traditionen weiterhin Teil der Debatte über den künftigen König bleiben.

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Quellen: The i Paper, BBC, The Express