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Zunahme politischer Bedrohungen: US-Gesetzgeber wollen Rentenalter für Beamte der US-Kapitolpolizei anheben

US Capitol, The white house
Bill Perry / Shutterstock.com

Der Truppe fehlt es an Personal, um die täglichen Schichten abzudecken.

Der Schutz der Menschen, die ein Land regieren, ist ein Hochdruckjob, der niemals wirklich endet.

Der tägliche Druck bringt Sicherheitsteams an ihre absoluten Grenzen.

Nun versuchen die politischen Entscheidungsträger in den USA, die Regeln zu ändern, um ihre besten Sicherheitskräfte im Dienst zu halten.

An die Grenzen gehen

Die Associated Press und die Washington Post berichten, dass US-Gesetzgeber das Renteneintrittsalter für Beamte der Kapitolspolizei anheben wollen. Der Behörde fehlt schlichtweg genügend Personal, um ihre Arbeitsbelastung zu bewältigen.

Der Senat hat kürzlich einen Plan verabschiedet, der es Beamten erlaubt, bis zum Alter von 62 Jahren zu arbeiten. Ein separates Gesetzesvorhaben im Repräsentantenhaus sieht sogar eine Anhebung auf 65 Jahre vor.

Derzeit müssen Beamte mit 57 Jahren oder nach 20 Dienstjahren in den Ruhestand gehen. Sie können Sondergenehmigungen beantragen, um bis zum Alter von 60 Jahren im Dienst zu bleiben.

Fast 60 Beamte nutzen diese Ausnahmeregelungen bereits, um weiterzuarbeiten.

Schwierigkeiten, Personal zu halten

Erfahrene Veteranen im Dienst zu halten, ist derzeit von entscheidender Bedeutung. Polizeichef Michael Sullivan erklärte vor dem Kongress, dass sich der Personalmangel „über alle operativen Einheiten erstreckt“.

Rund 300 erfahrene Beamte könnten sofort ausscheiden. Sullivan warnte die Gesetzgeber davor, dass ein plötzlicher Massenabgang die Einheit schwer beschädigen würde.

„Wir haben derzeit 300 Beamte, die sagen könnten: ‚Ich bin fertig, ich bin bereit zu gehen‘“, sagte Sullivan laut AP. „Das wäre katastrophal für uns.“

Der republikanische Abgeordnete Bryan Steil stimmt dem Polizeichef zu. „Kein Beamter sollte zum Ruhestand gezwungen werden, wenn er seine Arbeit noch ausführen kann“, sagte er vor seinem Ausschuss.

Wachsende Gefahr

Der Vorstoß, ältere Sicherheitskräfte länger im Dienst zu halten, kommt zu einem gefährlichen Zeitpunkt. Die Bedrohungen gegen Politiker haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Die Kapitolspolizei untersuchte im Jahr 2025 rund 15.000 Drohungen. Das entspricht einem Anstieg von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und Sullivan erwartet, dass die Zahlen im Jahr 2026 noch weiter steigen werden.

Die Einheit beschäftigt rund 1.250 uniformierte Beamte, benötigt jedoch dringend weitere 150 Kräfte, um die täglichen Schichten abzudecken.

Quellen: Associated Press, The Washington Post, U.S. Capitol Police, U.S. Congress, House Administration Committee