520 Millionen Euro für Burgenlands Infrastruktur

Geschrieben von Olivia Rosenberg

3 Wochen vor

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17/05/2024
Österreich
Foto: Shutterstock
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Großinvestitionen in der Infrastruktur.

Das Burgenland investiert im Jahr 2024 insgesamt 520 Millionen Euro in verschiedene Infrastrukturprojekte. Diese umfassen Brücken, Straßen, Hochwasserschutz und den Bau von Pflegestützpunkten. 

173 Millionen Euro dieser Summe kommen von der ASFINAG. Die Investitionen sollen die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze sichern und die Sicherheit erhöhen, erklärte Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner bei der Präsentation der Vorhaben, so BVZ.

Von den 520 Millionen Euro entfallen 275 Millionen Euro auf die Landesimmobilien Burgenland (LIB) und 244 Millionen Euro auf die Baudirektion. 

Zu den geplanten Maßnahmen gehören 40 Projekte an Landesstraßen, für die elf Millionen Euro vorgesehen sind, sowie mehrere Brückenprojekte im Südburgenland. 

Zudem wird ein neuer Radweg zwischen Eisenstadt und Trausdorf gebaut. Insgesamt sind 30 Radwegprojekte und 140 Güterwegprojekte im ganzen Bundesland geplant.

LIB-Geschäftsführer Gerald Goger erläuterte, dass die LIB für 300.000 Quadratmeter Nutzfläche zuständig ist, darunter wichtige Gebäude wie das Amt der Landesregierung und Kulturbauten. 

Zu den laufenden Projekten gehören der Energie- und Gesundheitscampus FH Pinkafeld, die Keramikfachschule in Stoob und das Lisztzentrum in Raiding. Darüber hinaus werden 71 Pflegestützpunkte sowie Pilotprojekte für "Leistbares Wohnen" umgesetzt.

Landesrat Dorner kritisierte, dass bei der von der Bundesregierung angekündigten Bau-Milliarde noch viele Fragen offen seien. 

Er betonte, dass das Land bestrebt sei, die Möglichkeiten zur Abrufung der Gelder zu nutzen, jedoch fehlten derzeit noch die konkreten Kriterien dafür.