Berliner Park wird zum Tatort: Wieder Vergewaltigung in Kreuzberg

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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12/01/2024
Foto: Shutterstock
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Angst und Unsicherheit nach erneuter Vergewaltigung.

Im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist es erneut zu einer mutmaßlichen Vergewaltigung gekommen. Laut Polizeiangaben sollen drei Männer in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember gegen Mitternacht eine Frau vergewaltigt haben. 

Das Opfer konnte sich dem Übergriff entziehen und flüchten, woraufhin sie die Tat anzeigte. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen und bitten die Bevölkerung um Hinweise. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar. 

Einer der Täter soll die Frau zum Oralverkehr gezwungen haben, wobei sie sich gewehrt und anschließend fliehen konnte. Die Frau ist derzeit nicht vernehmungsfähig, und es ist unklar, ob sie in Zukunft aussagen kann. 

Bereits im Frühsommer hatte sich im Görlitzer Park ein ähnlicher Vorfall ereignet, bei dem eine Frau vor den Augen ihres Ehemanns von drei Männern vergewaltigt wurde. 

Diese Männer sitzen derzeit in Untersuchungshaft, und die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben. Nach den Vorfällen ist eine Debatte um die Sicherheit im Görlitzer Park entbrannt. 

Der Park gilt als Kriminalitätsschwerpunkt in der Hauptstadt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) haben angekündigt, den Park nachts zu schließen, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Dafür sollen Eingangstore und Zäune errichtet sowie die bestehende Mauer um den Park angerissen werden, da diese Kriminellen Sichtschutz bietet, berichtet n-tv.