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Nestlé startet vorsorglichen Rückruf von Babynahrung

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Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat in Deutschland mehrere Säuglingsnahrungsprodukte vorsorglich aus dem Verkauf genommen.

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Betroffen sind verschiedene Erzeugnisse der Marken Beba und Alfamino, die bundesweit im Handel erhältlich waren.

Nach Angaben des Unternehmens betrifft der Rückruf ausschließlich bestimmte Produktionschargen mit festgelegten Mindesthaltbarkeitsdaten.

Andere Produkte des Konzerns sowie nicht genannte Chargen seien von der Maßnahme nicht betroffen.

Mögliche Verunreinigung als Anlass

Auslöser des Rückrufs ist der mögliche Nachweis von Cereulid, einem Toxin, das durch das Bakterium Bacillus cereus entstehen kann.

Nestlé erklärte, der Stoff könne über eine Zutat eines externen Zulieferers in einzelne Produktionschargen gelangt sein.

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Der Rückruf erfolge in Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden und sei eine vorbeugende Maßnahme. Ziel sei es, jedes potenzielle Risiko für Säuglinge auszuschließen.

Keine bekannten Krankheitsfälle

Nach Unternehmensangaben liegen bislang keine Hinweise auf Erkrankungen oder gesundheitliche Beschwerden im Zusammenhang mit den betroffenen Produkten vor. Dennoch habe man sich entschieden, die Waren vorsorglich aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Sicherheit von Babys habe für Nestlé oberste Priorität, teilte der Konzern mit. Die Entscheidung entspreche den internen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Hinweise für Eltern

Eltern werden gebeten, die genannten Produkte mit den entsprechenden Chargennummern nicht weiter zu verwenden.

Die Säuglingsnahrung kann in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

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Bei gesundheitlichen Fragen empfiehlt Nestlé, medizinisches Fachpersonal zu konsultieren.

Verbraucherservice eingerichtet

Für Rückfragen hat Nestlé einen Verbraucherservice eingerichtet, der telefonisch erreichbar ist.

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