Ein Mann bewahrte 7.000 Apple-Computer auf, um sie später zu verkaufen: Das Unternehmen holte sie zurück und beschloss, sie zu begraben

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Warum 7.000 Computer begraben wurden.

In den 1980er Jahren erwarb Bob Cook 7.000 Apple Lisa-Computer mit dem Plan, sie später zu verkaufen. 

Doch bevor es dazu kam, erfuhr Apple von Cooks Vorhaben, holte die Computer zurück und entschied sich für eine radikale Maßnahme: Sie wurden zerstört und in einem Mülldeponie begraben. 

Diese Entscheidung von Apple fand auf der Webseite Xataka eine ausführliche Berichterstattung.

Das Apple Lisa-Projekt war bei seiner Einführung im Jahr 1983 wegen seines innovativen grafischen Interfaces bahnbrechend, scheiterte jedoch am hohen Preis und technischen Problemen. 

Nachdem das Projekt 1985 eingestellt wurde, blieb Apple auf einem großen Lagerbestand sitzen. Cook kaufte diese Restbestände mit der Absicht, sie zu modernisieren und weiterzuverkaufen. 

Er investierte 200.000 US-Dollar in die Aufwertung der Geräte, indem er sie mit einem neueren Betriebssystem, einer verbesserten Floppy-Disk-Einheit, mehr RAM und einer größeren Festplatte ausstattete.

Jedoch konnte Apple durch eine Vertragsklausel die Computer zurückfordern und tat dies auch im Jahr 1989. Die Entscheidung, die Computer zu zerstören und zu begraben, erinnert an das Schicksal des Atari-Spiels "E.T.". 

Apple begründete die Entscheidung damit, dass die Zerstörung der Computer steuerliche Vorteile brachte und den Serviceaufwand minimierte. 

Kritiker bemängeln jedoch, dass die Bauteile der Computer hätten recycelt werden können, anstatt sie zu entsorgen.