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„Diamonds“ und neun weitere Songs, die nicht vom Interpreten selbst geschrieben wurden

Rihanna
Andrea Raffin / Shutterstock.com

Dafür kann es mehrere Gründe geben – doch wir sind uns wohl alle einig: Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Einen Song schreiben vs. einen Song performen.

Zwischen diesen beiden Kunstformen besteht ein großer Unterschied. Selbst die talentiertesten Künstler veröffentlichen manchmal Songs, die tatsächlich von anderen geschrieben wurden.

Dafür kann es viele verschiedene Gründe geben. Wenn man zum Beispiel als Mann einen Song aus der Perspektive einer Frau schreibt, ergibt es deutlich mehr Sinn, ihn von einer Sängerin interpretieren zu lassen.

Hier sind zehn Songs berühmter Künstler, die von anderen bekannten Künstlern geschrieben wurden!

Irreplaceable – Beyoncé

Ursprünglich als Ballade mit leichtem Country-Einschlag gedacht, verwandelte Beyoncé den Song in eine selbstbewusste R&B-Hymne über Unabhängigkeit.

Geschrieben von Ne-Yo

Ne-Yo, bekannt für sein geschmeidiges R&B-Songwriting, schrieb den markanten Refrain und die Melodie des Songs und legte damit den emotionalen Grundton, den Beyoncé später verstärkte.

Diamonds – Rihanna

Als Rihanna die Demoaufnahme hörte, war sie so emotional berührt, dass sie einen Großteil der ursprünglichen Formulierungen der Songwriterin beibehielt.

Geschrieben von Sia

Sia ist selbst eine gefeierte Songwriterin und hat zahlreiche Hits für andere Künstler geschrieben. „Diamonds“ zählt jedoch bis heute zu ihren bekanntesten Werken.

Berichten zufolge schrieb Sia den Song in nur 14 Minuten.

Rock Your Body – Justin Timberlake

Dieser Disco-Funk-Song war ursprünglich für Michael Jacksons Album Invincible vorgesehen, bevor er schließlich auf Justin Timberlakes Justified landete.

Geschrieben von Pharrell Williams & Chad Hugo (The Neptunes)

The Neptunes verliehen dem Song ihren charakteristischen, groovebetonten Minimalismus und sorgten so dafür, dass er sich in der Popmusik der frühen 2000er-Jahre deutlich abhob.

Party in the U.S.A. – Miley Cyrus

Der Song wurde zu einem prägenden Popkultur-Moment für Miley Cyrus – obwohl sie später scherzte, sie habe vor der Aufnahme noch nie „in den USA gefeiert“.

Geschrieben von Jessie J

Jessie J, bekannt für ihre kraftvolle Stimme und eingängigen Melodien, gab den Song nach dem Schreiben an Miley Cyrus weiter, performte ihn später jedoch selbst bei Live-Auftritten.

We Can’t Stop – Miley Cyrus

Der Song wurde ursprünglich für Rihanna geschrieben (wenn auch nicht von ihr), entwickelte sich jedoch zu Mileys rebellischem Statement während ihres drastischen Imagewandels.

Geschrieben von Mike Will Made-It & Rock City

Die trap-inspirierten Beats von Mike Will Made-It und das melodische Gespür von Rock City verschmolzen zu einem Song, der zugleich entspannt und trotzig wirkt.

Bleeding Love – Leona Lewis

Leona Lewis‘ kraftvoller Gesang machte diese Ballade zu einem weltweiten Erfolg und verhalf ihr zum internationalen Durchbruch.

Geschrieben von Jesse McCartney & Ryan Tedder

Jesse McCartney entwickelte die Grundidee gemeinsam mit Ryan Tedder, dessen Produktion dem Song eine cineastische Tiefe verlieh.

Halo – Beyoncé

Mit dem Ziel, einen üppigen, fast engelsgleichen Klang zu schaffen, lieferte Beyoncé eine ihrer stimmlich anspruchsvollsten und emotionalsten Balladen ab.

Geschrieben von Ryan Tedder, Evan Bogart & Beyoncé

Tedder und Bogart schrieben den Song in nur drei Stunden.

Laut Simon Cowell war er ursprünglich für Leona Lewis vorgesehen – eine Behauptung, die Tedder später zurückwies und erklärte, der Song sei von Anfang an speziell für Beyoncé geschrieben worden.

Tedders charakteristische, vielschichtige Produktion und Bogarts lyrischer Beitrag bildeten die Grundlage für einen Song, der perfekt zu Beyoncés beeindruckendem Gesang passte.

Love Yourself – Justin Bieber

Als dritte offizielle Single aus Biebers Album Purpose (2015) wurde der Popsong, der fast ausschließlich von einer E-Gitarre und kurzen Trompeteneinsätzen getragen wird, sofort ein großer Erfolg.

Geschrieben von Ed Sheeran & Benny Blanco

Geschrieben wurde der Song von Ed Sheeran und Benny Blanco in einem Tourbus – früher im selben Jahr.

Ursprünglich war er für Sheerans eigenes Album vorgesehen, doch er entschied sich, ihn Justin Bieber anzubieten.

Hollaback Girl – Gwen Stefani

Mit seinen frechen Cheerleader-Rufen und dem eingängigen Beat wurde der Song zu einem der größten Solo-Hits von Gwen Stefani.

Geschrieben von Pharrell Williams & Gwen Stefani

Pharrells Gespür für Rhythmus und Gwen Stefanis verspielter Stil ergaben zusammen einen Song, der die Charts der Mitte der 2000er-Jahre dominierte.

Where Have You Been – Rihanna

Dieser energiegeladene Club-Hit verbindet Rihannas kraftvollen Gesang mit pulsierenden EDM-Beats.

Geschrieben von Ester Dean & Calvin Harris

Ester Deans Talent für eingängige Popmelodien und Calvin Harris‘ tanzflächentaugliche Produktion machten den Song zu einem festen Bestandteil vieler Festivals.