George Galloway enthüllt, dass er von Fiona Harvey, bekannt aus Baby Reindeer, gestalkt wurde

Olivia Rosenberg

3 Wochen vor

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27/06/2024
Unterhaltung
Foto: Ed Miller / Netflix
Foto: Ed Miller / Netflix
Stalking durch Fiona Harvey.

Der frühere britische Abgeordnete George Galloway hat kürzlich enthüllt, dass er in den 1980er Jahren von Fiona Harvey, bekannt aus der Netflix-Serie Baby Reindeer, gestalkt wurde. 

In einem Interview mit Piers Morgan auf dessen YouTube-Kanal sprach Galloway über seine Erfahrungen und erinnerte sich daran, wie Harvey ihn damals verfolgte. 

Laut einem Bericht auf Metro erzählte Galloway, dass Harvey in den 80er Jahren überall dort auftauchte, wo er war, und ihn hunderte Male anrief sowie mehrmals persönlich aufsuchte.

Galloway, der damals Mitglied der Labour Party im Hillhead-Wahlkreis war, vermutete zunächst, dass Harvey an ihm interessiert war, stellte jedoch bald fest, dass sie vielmehr an seiner Position interessiert war. 

Diese Art des Stalkings war in einer Zeit ohne E-Mails und Textnachrichten besonders intensiv, da persönliche Besuche und Anrufe die einzigen Kommunikationsmittel waren.

Fiona Harvey, die von vielen als die reale Inspiration für die Figur Martha in der Serie Baby Reindeer gesehen wird, hat sich selbst zu diesen Vorwürfen geäußert. 

In einem früheren Interview mit Piers Morgan sagte sie, dass sie sich von ihm benutzt fühlte und beschrieb das Interview als einen "Schlagabtausch". Zudem plant sie, Netflix auf 170 Millionen Dollar Schadenersatz zu verklagen.

Harveys Anwalt in den USA, Richard Roth, hat Galloways Aussagen kritisiert und betont, dass seine Aussagen über Vorfälle vor 40 Jahren nichts mit den aktuellen Vorwürfen gegen Netflix zu tun haben. 

Trotz der Vorwürfe und Medienberichte bleibt die tatsächliche Wahrheit hinter diesen Ereignissen umstritten.