König Charles III. hat London verlassen, ohne seinen Sohn Prinz Harry zu treffen, obwohl sich beide am selben Tag in der britischen Hauptstadt aufhielten.
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Die räumliche Nähe kontrastierte auffällig mit der weiterhin angespannten persönlichen Beziehung zwischen Vater und Sohn.
Parallele Termine in London
Während der König am Morgen an einem offiziellen Empfang in Lancaster House teilnahm, hielt sich Prinz Harry nur wenige Kilometer entfernt am Royal Courts of Justice auf.
Dort sagte der Herzog von Sussex rund zwei Stunden lang in einem laufenden Gerichtsverfahren aus. Trotz der kurzen Distanz kam es zu keinem persönlichen Kontakt.
Charles nahm an der Veranstaltung zur Unterstützung indonesischer Naturschutzprojekte teil, gemeinsam mit dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto.
Nach dem Termin wurde der König beim Verlassen des Gebäudes im Regen gesehen und scherzte gegenüber seinem Gast: „Entschuldigen Sie das Wetter.“
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Anschließend trafen sich beide zu Gesprächen bei Tee mit Vertretern mehrerer Naturschutzorganisationen.
Emotionale Aussage vor Gericht
Zur gleichen Zeit schilderte Prinz Harry vor Gericht seine Sicht auf die Berichterstattung der Boulevardpresse.
Sichtlich bewegt erklärte er: „Sie verfolgen mich weiter und haben das Leben meiner Frau zu einem absoluten Albtraum gemacht.“
Der Prinz ist einer von mehreren Prominenten, die den Verlag Associated Newspapers Limited wegen mutmaßlich rechtswidriger Informationsbeschaffung verklagen. Das Unternehmen weist alle Vorwürfe zurück.
Familiärer Hintergrund
Zuletzt hatten sich Vater und Sohn im September nach 19 Monaten Funkstille persönlich getroffen.
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Damals beschrieb Harry das Treffen im Nachhinein als positiv.
Queen Camilla befand sich am betreffenden Tag nicht in London, sondern nahm Termine in Cheltenham wahr.
Trotz gelegentlicher Kontakte gilt das Verhältnis zwischen König Charles und seinem jüngsten Sohn weiterhin als belastet.
Quelle: Mirror