Warum ein Foto eines unbeaufsichtigten Rennrads für Furore sorgt

Geschrieben von Jasper Bergmann

29 Wochen vor

|

01/11/2023
Foto: X/Twitter
Foto: X/Twitter
Warum ein Foto eines unbeaufsichtigten Rennrads für Furore sorgt

Als Nick Whitaker, der in New York lebende Gründer des Magazins "Works in Progress," Singapur besuchte, traute er seinen Augen kaum: Ein hochwertiges Rennrad stand unbeaufsichtigt auf der Straße.

Er postete ein Foto des gelben Pinarello Dogma F12 in den sozialen Medien und kommentierte es als "den ultimativen Kulturschock in Singapur: ein unbeaufsichtigtes Fahrrad."

Der Beitrag erzielte schnell über eine Million Aufrufe und entfachte eine Diskussion über die gravierenden Unterschiede in den Kriminalitätsraten zwischen Singapur und den USA.

Sieh dir den Beitrag unten an.

Singapurs beeindruckender Ruf in Sachen Sicherheit

Singapur, eine Inselnation mit 5,6 Millionen Einwohnern, ist für seine strikten Gesetze und niedrigen Kriminalitätsraten bekannt.

Im Jahr 2021 belegte das Land den dritten Platz im Safe Cities Index der Economist Intelligence Unit, direkt hinter Kopenhagen und Toronto.

Diese strenge Haltung gegenüber selbst kleineren Vergehen hat Singapur zu einem der sichersten Orte der Welt gemacht. Diesen Ruf unterstrichen auch der Reiseautor Charlie Hub und der Finanzexperte Lyall Taylor, die beide ihre eigenen positiven Erfahrungen in Singapur teilten.

Öffentliche Reaktionen und die Kriminalitätsproblematik in den USA

Der virale Beitrag löste eine Welle von Kommentaren in den sozialen Medien aus. Viele fragten sich, warum die USA nicht ähnliche Sicherheitsstandards erreichen können. Einige argumentierten, dass ein solches Maß an Recht und Ordnung überall selbstverständlich sein sollte.

Sie verglichen die Toleranz gegenüber alltäglicher Kriminalität mit der Akzeptanz von vergiftetem Trinkwasser. Andere wiederum betonten, dass die USA so weit gesunken sind, dass der Begriff der Zivilität für viele Amerikaner unverständlich geworden ist.