Bettwanzen-Betrug: Duo von Trickbetrügern nach Betrug an älteren Menschen verhaftet

Geschrieben von Jasper Bergmann

23 Wochen vor

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11/12/2023
Foto: Wikipedia Commons
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Duo von Trickbetrügern nach Betrug an älteren Menschen verhaftet.

Ein Duo von Betrügern, das ältere Menschen dazu brachte zu glauben, ihre Wohnungen seien von Bettwanzen befallen, um Geld zu erpressen, wurde festgenommen.

Laut Cnews.fr hat dieser Betrug die weit verbreitete Angst vieler französischer Bürger ausgenutzt, sich in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kinos mit Bettwanzen anzustecken. Die Betrüger, die im Osten Frankreichs aktiv waren, nutzten diese allgemeine Panik aus, um ihr Schema zu orchestrieren.

Die beiden Männer zielten speziell auf ältere Personen ab, insbesondere auf Frauen über 90 Jahre, die sie telefonisch kontaktierten. Sie überzeugten ihre Opfer davon, dass ihre Wohnungen von Bettwanzen befallen seien.

Anschließend arrangierten sie Besuche in den Wohnungen der Opfer und gaben sich als Schädlingsbekämpfungsprofis aus. Während dieser Besuche verwendeten sie Aerosolprodukte in den Wohnungen und boten den älteren Menschen Hautprodukte an, die angeblich als Abwehrmittel dienten. Tatsächlich waren dies jedoch nur einfache Balsame auf Eukalyptusbasis.

Mindestens 48 potenzielle Opfer Die Trickbetrüger verlangten zwischen 300 und 2.100 Euro für diesen gefälschten Service und bestanden auf Zahlung per Kreditkarte.

Laut einer Erklärung der Departementalen Direktion für Öffentliche Sicherheit (DDSP) wurden mindestens 48 potenzielle Opfer identifiziert, und die Einheit für Allgemeine Ermittlungen (UEG) der Polizei hat neun Betrugsbeschwerden gegenüber schutzbedürftigen Personen erhalten.

Die Ermittler identifizierten schnell die Verdächtigen, und die Polizei der Anti-Kriminalitäts-Brigade richtete eine Überwachungsoperation ein, als die Betrüger dabei waren, ein neues Opfer in Straßburg ins Visier zu nehmen. Die beiden Personen wurden festgenommen und in Gewahrsam genommen, wie die Polizei des Bas-Rhin bestätigte.

Beide Personen waren der Polizei bereits wegen anderer Betrügereien bekannt und sollen am Freitag, den 8. Dezember, in einem sofortigen Verfahren vor Gericht gestellt werden.