Nicht nur politische Botschaften standen im Mittelpunkt, als Donald Trump am Dienstagabend seine Rede zur Lage der Nation hielt.
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Eine der Gäste auf der Tribüne rückte plötzlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit und löste eine heftige Debatte im Netz aus.
Ich bin sehr stolz
Erika Kirk, Witwe des konservativen Aktivisten Charlie Kirk, war vom Präsidenten eingeladen worden und saß unter den besonders ausgewählten Gästen.
Während der Rede hob Trump ihren verstorbenen Mann hervor, der im vergangenen Jahr erschossen wurde, und sprach mehrere Minuten über dessen Bedeutung.
Trump lobte seinen früheren Freund und sprach von einer erneuten religiösen Erweckung in den USA.
„Ich bin sehr stolz darauf zu sagen, dass es während meiner Amtszeit, sowohl in den ersten vier Jahren als auch insbesondere im vergangenen Jahr, eine enorme Erneuerung von Religion, Glauben, Christentum und dem Glauben an Gott gegeben hat“, sagte der Präsident vom Rednerpult. Er fügte hinzu, dass diese Entwicklung besonders unter jungen Menschen spürbar sei und stellte einen direkten Zusammenhang zu Charlie Kirk her.
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Das berichtet Newsner.
„Spielt Theater“
Während seine Worte im Saal erklangen, richteten sich die Kameras auf Erika Kirk. Sie wirkte sichtlich bewegt und wischte sich Tränen aus den Augen. Zu einem Zeitpunkt bat Trump sie, aufzustehen, damit die Versammlung sie würdigen konnte.
„Erika hat viel durchgemacht. Zum Gedenken an Charlie müssen wir alle zusammenstehen und bekräftigen, dass Amerika eine Nation unter Gott ist, und wir müssen politische Gewalt jeglicher Art vollständig zurückweisen“, sagte der Präsident.
Doch die Reaktionen in den Wohnzimmern drehten sich bald weniger um Politik als um ihren Gesichtsausdruck. In den sozialen Medien begannen Zuschauer, jedes Blinzeln und jede Bewegung zu analysieren.
Eine kritische Stimme schrieb: „Sie weiß, dass die Kamera auf sie gerichtet ist, und dann fängt sie an, Theater zu spielen. Genau auf Signal.“ Andere meinten, ihr Wechsel zwischen Ruhe und Tränen wirke gekünstelt, und einige verwendeten harte Worte für ihr Auftreten.
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Gleichzeitig nahmen viele sie in Schutz. Ein Nutzer schrieb: „Könnt ihr bitte aufhören, diese Frau zu hassen … ganz ehrlich. Menschen trauern nicht alle auf dieselbe Weise.“ Mehrere wiesen darauf hin, dass Trauer unterschiedlich zum Ausdruck kommen kann, besonders in einer öffentlichen und emotional aufgeladenen Situation.
Erika Kirk selbst hat sich zu der Debatte nicht geäußert. Der Vorfall zeigt jedoch erneut, wie schnell Momente aus großen Fernsehübertragungen zum Gegenstand intensiver Prüfung werden und wie Gefühle, ob echt oder nicht, innerhalb von Sekunden auseinandergenommen werden können.