Der ukrainische Held Oleg Babii: Seine mutige 600 km lange Fußreise in Russland zur Zerstörung von 3 Bombern und sein ultimatives Opfer

Geschrieben von Jasper Bergmann

17 Wochen vor

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25/01/2024
Foto: GUR
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Der ukrainische Held Oleg Babii: Seine mutige 600 km lange Fußreise in Russland zur Zerstörung von 3 Bombern und sein ultimatives Opfer.

Oberst Oleg Babii aus der Ukraine, posthum zum Helden der Ukraine ernannt, führte eine außergewöhnliche Mission tief in russisches Territorium. Über 600 Kilometer zu Fuß zurücklegend, drangen Babii und sein Team hinter feindliche Linien vor, um den Flughafen Solti zu erreichen, wo sie erfolgreich drei russische TU-22M3-Bomber zerstörten. Diese Bomber, die nukleare Raketen tragen konnten, wurden von Russland verwendet, um Ziele in der Ukraine anzugreifen, oft zivile Ziele.

Die Mission, die vom ukrainischen Verteidigungsministerium detailliert beschrieben wird, fand im August 2023 statt und war ein Wendepunkt im Krieg. Sie störte die militärischen Pläne Russlands erheblich, verursachte beträchtliche wirtschaftliche Verluste und löste Panik unter den russischen Streitkräften und der lokalen Bevölkerung aus. Zudem erschütterte sie das Bild von der Unbesiegbarkeit der russischen Armee und ihrer Führung.

Tragischerweise geriet Babii's Team auf dem Rückweg in einen Hinterhalt. In einem heroischen Akt opferte Babii sein Leben, um den sicheren Rückzug seiner Kameraden zu gewährleisten.

Dieses ultimative Opfer ereignete sich am 30. August 2023 und beendete eine strapaziöse Rückreise, während der das Team aktive Suchaktionen der russischen Streitkräfte meiden musste.

Foto: GUR

Babiis Handlungen hatten nicht nur militärische, sondern auch persönliche Auswirkungen.

Seine Frau, Iulia Babii, erfuhr von seinem Tod am Tag vor dem ersten Schultag ihres Sohnes. Trotz des immensen Verlustes fand sie die Kraft weiterzumachen und ehrte das Andenken ihres Mannes und sein Engagement für die Zukunft ihrer Kinder in einem friedlichen, unabhängigen Ukraine.

Babiis Geschichte ist nicht nur ein Zeugnis seines Mutes, sondern auch ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit des ukrainischen Volkes in ihrem Kampf um Unabhängigkeit und Souveränität.

Sein Vermächtnis wird nun mit einer Gedenktafel an seiner Alma Mater in Lwiw geehrt, als eine dauerhafte Erinnerung an seinen Mut und die Opfer im Kampf um Freiheit.