Donald Trump verzichtet auf Aussage: Wendepunkt im Betrugsprozess

11/12/2023 10:51

Olivia Rosenberg

Welt
Foto: Shutterstock
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Keine weitere Aussage im New Yorker Prozess.

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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat entschieden, in dem laufenden Betrugsprozess gegen ihn in New York nicht erneut persönlich auszusagen. 

Diese Entwicklung, berichtet von der Tagesschau, markiert eine signifikante Wende in einem Prozess, der seit Oktober andauert. 

Trump, der beschuldigt wird, die Vermögenswerte seines Konzerns jahrelang manipuliert zu haben, erklärte, er habe bereits "sehr erfolgreich und schlüssig" in dem Fall ausgesagt und werde daher nicht vor Gericht erscheinen.

Der Prozess, der die Zukunft des Firmenimperiums des 77-Jährigen betrifft, wirft Trump, seinen Söhnen und Mitarbeitern vor, den Wert der Trump Organization manipuliert zu haben, um an günstigere Kredite und Versicherungsverträge zu kommen. 

Eine Gefängnisstrafe droht Trump zwar nicht, aber geschäftlich könnte ihm eine Verurteilung großen Schaden zufügen. 

New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James fordert, dass Trump 250 Millionen US-Dollar zahlen muss und in New York keine Geschäfte mehr machen darf.

Trump nutzte den Prozess nach Einschätzung vieler Beobachter als Wahlwerbung für seine erneute Präsidentschaftskandidatur 2024. 

Der Prozess in New York ist einer von mehreren gegen Trump, darunter vier Strafverfahren, die sich unter anderem um seine Versuche drehen, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen.