Die durchgesickerten Dokumente enthüllen, dass Pekings Behauptungen der Neutralität im Ukraine-Konflikt weit von der Wahrheit entfernt sind.
Moderne Kriegsführung stützt sich stark auf Technologie, die hoch über der Erde schwebt.
Satelliten halten Armeen verbunden und leiten „Augen am Himmel“ während globaler Konflikte. Doch wenn zwei Großmächte stillschweigend ihre Kräfte bündeln, können selbst die fortschrittlichsten kommerziellen Technologienetzwerke plötzlich ins Fadenkreuz geraten.
Blick auf den Weltraum
Eine Reihe geheimer Militärdokumente hat eine stillschweigende Allianz zwischen Russland und China aufgedeckt.
Laut einer gemeinsamen Untersuchung von The Insider, Der Spiegel und Le Monde, die von Untied24Media zitiert wird, planen die beiden Länder, Elon Musks Starlink-Satellitensystem ins Visier zu nehmen.
Die durchgesickerten Dokumente enthüllen, dass Pekings Behauptungen der Neutralität im Ukraine-Konflikt weit von der Wahrheit entfernt sind. Westliche Geheimdienste beobachten diese Entwicklungen nun genau.
Starlink bleibt ein entscheidendes Werkzeug für das ukrainische Militär. Das Satellitennetzwerk bietet die notwendige Internetverbindung für Drohnenangriffe und die Kommunikation bei Notfallevakuierungen im Feld.
Ein klarer Stufenplan
Die durchgesickerten Papiere skizzieren einen spezifischen Dreistufenplan zur Neutralisierung der Satelliten. Chinesische Luft- und Raumfahrtforscher haben die Strategie entworfen.
Zunächst planen die Nationen, politischen Druck und elektromagnetische Störungen einzusetzen. Dieser Ansatz würde den Internetzugang in spezifischen Kampfzonen blockieren.
Die letzte Phase beinhaltet einen physischen Angriff. Die Dokumente beschreiben Cyberangriffe zur Zerstörung von Nutzerterminals und kostengünstige Weltraumwaffen, die zum Abschuss von Satelliten in niedriger Umlaufbahn gebaut wurden. Ziel ist es, sie schneller zu zerstören, als SpaceX neue starten kann.
Austausch von Kampfdaten
Die Zusammenarbeit geht weit über die Weltraumkriegsführung hinaus. The Insider berichtete, dass chinesische Beamte sich heimlich mit russischen Rüstungsunternehmen wie Almaz-Antey in Moskau trafen.
Sie unterzeichneten ein Protokoll zum gemeinsamen Bau eines fortschrittlichen Raketenabwehrsystems. Dieser neue Schutzschild soll amerikanische Hyperschallraketen stoppen, indem er Waffen verfolgt, die sich mit unglaublicher Geschwindigkeit im erdnahen Weltraum bewegen.
Dieses geheime Abkommen beruht auf einem direkten Austausch von Gegenleistungen. Durch die Verfolgung realer Kampfbegegnungen in der Ukraine sammelt Russland wertvolle Daten, die es mit seinem Partner teilt. Im Gegenzug liefert China hochentwickelte Mikrochips und massive Fertigungskapazitäten.
Umgehung globaler Regeln
Russische Truppen setzen bereits autonome Drohnen ein, die von chinesischer künstlicher Intelligenz angetrieben werden. So können chinesische Ingenieure ihre Ausrüstung problemlos in aktiven Kampfzonen testen.
Die durchgesickerten Dokumente zeigen auch gemeinsame Entwürfe für gepanzerte Fahrzeuge der nächsten Generation. Diese futuristischen Panzer werden unbemannte Türme aufweisen und ganze Schwärme automatisierter Drohnen starten.
Beide Länder planen, Lieferketten zu teilen, um westliche Sanktionen gegen Mikrochips zu umgehen. Derzeit erwägen europäische Beamte neue Wirtschaftssanktionen gegen Peking. Beide Regierungen leugnen die Allianz weiterhin öffentlich.
Quellen: The Insider, Der Spiegel, Le Monde