Ehemaliger CIA-Chef Petraeus mit erschreckender Warnung: Putin wird nicht bei der Ukraine Halt machen

Geschrieben von Peter Zeifert

Photo: Shutterstock.com
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Ehemaliger CIA-Chef Petraeus mit erschreckender Warnung.

David Petraeus, der ehemalige Leiter der US-amerikanischen Zentralen Nachrichtenagentur, äußerte ernsthafte Bedenken über die Konsequenzen einer ukrainischen Niederlage im laufenden Konflikt.

In einem Gespräch mit CNN betonte Petraeus die Schwere der Situation und hob hervor, dass die Ambitionen des russischen Präsidenten Wladimir Putin wahrscheinlich über die Ukraine hinausgehen würden.

Petraeus, der über die möglichen Folgen eines russischen Sieges nachdachte, warnte:

„Wenn Russland dort Erfolg hat, wenn es Putin gelingt, seine sehr substantiellen Ziele in der Ukraine zu erreichen, dann wird es dabei nicht bleiben.“

Er erwähnte speziell Moldawien und die baltischen Staaten als mögliche nächste Ziele in Putins Visier. Der ehemalige Geheimdienstchef bezog sich auch auf die Ansichten des verstorbenen Henry Kissinger und stimmte mit seiner Überzeugung überein, dass die Verteidigung der NATO nun im Wesentlichen an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland beginnt.

Diese deutliche Warnung von Petraeus stimmt mit anderen jüngsten Aussagen europäischer Beamter überein. Am 6. Januar warnte der Diplomat Roman Bezsmertnyi davor, dass Putins Regime Europa als mögliches Ziel ansieht und sich auf einen Angriff auf EU-Länder vorbereitet.

Darüber hinaus enthüllten Medienberichte vom 23. Dezember Einblicke europäischer Geheimdienstoffiziere, die einen möglichen russischen Angriffsversuch auf Europa im Winter 2024-2025 nahelegten und forderten, sich auf eine Konfrontation mit Russland vorzubereiten.

Martin Wijnen, der am 1. Januar 2024 zurückgetretene Oberbefehlshaber der niederländischen Armee, riet am 28. Dezember, dass die Niederlande sich auf einen potenziellen Krieg mit Russland vorbereiten sollten.