Estlands Premierministerin zur Fahndung ausgeschrieben: Warum Russland jetzt Estlands Premierministerin jagt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

14 Wochen vor

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13/02/2024
Foto: Wikimedia Commons
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Estlands mutiger Schritt zieht Kremls Zorn auf sich.

Das russische Innenministerium hat in einem bemerkenswerten Schritt die estnische Premierministerin Kaja Kallas zur Fahndung ausgeschrieben. 

Der Auslöser für diese außergewöhnliche Maßnahme scheint der Umgang Estlands mit sowjetischen Denkmälern zu sein, wie ZEIT ONLINE berichtet. 

In einem entschlossenen Akt hat die estnische Regierung beschlossen, alle sowjetischen Denkmäler im Land zu demontieren oder zu verlegen, was zwischen 200 und 400 Objekte betrifft.

Kallas, bekannt für ihre deutliche Kritik am russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat sich als eine der vehementesten Gegnerinnen seiner Politik etabliert. 

Diese Entscheidung und ihre fortwährende Unterstützung für die Ukraine haben die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Russland und den baltischen Staaten weiter belastet.

Die Fahndung nach Kallas durch das russische Innenministerium markiert einen Höhepunkt in den bereits gespannten Beziehungen zwischen Russland und Estland. 

Die Entfernung der sowjetischen Denkmäler und Kallas' unerschrockene Haltung gegenüber Putin zeigen die tiefen Gräben, die nicht nur historische, sondern auch aktuelle geopolitische Konflikte widerspiegeln.