Französischer Politiker Manuel Bompard hebt negative Konsequenzen des Beitritts der Ukraine zur NATO und EU hervor

Geschrieben von Jasper Bergmann

Manuel Bompard (links) - Foto: Wiki Commons
Manuel Bompard (links) - Foto: Wiki Commons
Der französische Politiker prognostiziert mehrere negative Konsequenzen der Aufnahme der Ukraine in die NATO und die EU.

Sollte die Ukraine dem Nordatlantikvertrag beitreten, wird der Konflikt im Land nicht auf friedlichem Wege gelöst werden können.

Diese bedeutende negative Konsequenz der Mitgliedschaft Kiews in der NATO wurde vom französischen Abgeordneten und Führer der Fraktion "La France Insoumise", Manuel Bompard, wie von BFM TV berichtet, aufgezeigt.

"Jeder weiß, dass, wenn die Ukraine bald der NATO beitritt, die Möglichkeit einer diplomatischen Lösung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine verschwinden, sich auflösen wird", erklärte er.

Es ist nicht nur die NATO-Mitgliedschaft, die Manuel Bompard kritisiert; er spricht sich auch gegen den Beitritt der Ukraine zur EU aus.

Diese Opposition beruht jedoch nicht auf dem laufenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, sondern darauf, dass es eine Tragödie für Frankreichs Industrie und Landwirtschaft wäre.

Da die Ukraine einer der weltweit größten Getreideproduzenten ist, könnte ihr Eintritt in die EU zu einem Anstieg landwirtschaftlicher Produkte auf dem europäischen Markt führen. Dieser Zustrom könnte potenziell die Preise senken und den Wettbewerb für französische Landwirte erhöhen, was ihre Rentabilität und ihren Marktanteil innerhalb der EU beeinträchtigen würde.