Freundschaft beendet? Putin ruft nicht an

Geschrieben von Peter Zeifert

31 Wochen vor

|

16/10/2023
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
Putin ruft nicht an.

Während sich die Weltführer bemühen, die eskalierende Krise in Gaza anzugehen, bleibt der russische Präsident Wladimir Putin auffallend still und verzichtet darauf, direkt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu in Kontakt zu treten.

Diese Kommunikationslücke steht im krassen Gegensatz zu der Welle internationaler Anrufe, die Israel zur Deeskalation der Situation auffordern.

Laut Wall Street Journal, während die USA, Großbritannien und andere westliche Nationen in ständigem Dialog mit Israel stehen, sagt Putins Schweigen viel aus. Die Entscheidung des russischen Führers, nicht direkt mit Netanyahu zu sprechen, könnte als strategischer Schachzug interpretiert werden, insbesondere angesichts Russlands komplexer Beziehungen im Nahen Osten.

Die Krise in Gaza hat eine Welle internationaler Besorgnis ausgelöst. Führer aus verschiedenen Ländern haben sich an Israel gewandt, um mögliche Wege zur Deeskalation zu diskutieren. Das Fehlen eines Anrufs von Putin, der in der globalen Politik erheblichen Einfluss hat, fügt der Situation eine weitere Komplexitätsebene hinzu.

Es ist erwähnenswert, dass Russland im Nahen Osten eigene Interessen verfolgt, die oft von denen der westlichen Nationen abweichen.

Das Fehlen direkter Kommunikation zwischen Putin und Netanyahu könnte ein Indikator für Russlands breitere geopolitische Strategie sein, die oft darin besteht, eine ausgewogene Beziehung sowohl zu Israel als auch zu Palästina aufrechtzuerhalten.

Während die internationale Gemeinschaft weiterhin nach Lösungen für die Krise in Gaza sucht, könnte Putins Entscheidung, still zu bleiben, weitreichende Auswirkungen haben. Ob dieses Fehlen ein kalkulierter Schachzug oder eine verpasste Gelegenheit ist, bleibt abzuwarten.