Globale Krise trifft Tesla: Fabrik in Deutschland legt Pause ein

Geschrieben von Olivia Rosenberg

16 Wochen vor

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29/01/2024
Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com
Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com
Tesla stoppt Produktion in Brandenburg.

Die Tesla-Fabrik in Grünheide, Brandenburg, steht vor einer bedeutenden Herausforderung. Ab dem 29. Januar wird das Werk für zwei Wochen fast vollständig stillstehen. 

Dieser Produktionsstopp, der bis zum 11. Februar andauern soll, ist auf Verzögerungen in der Lieferkette zurückzuführen, die durch kriegerische Auseinandersetzungen im Roten Meer verursacht wurden. 

Die daraus resultierenden Verschiebungen der Transportrouten zwischen Europa und Asien haben erhebliche Auswirkungen auf die Produktion in Grünheide.

Die Mitarbeiter des Werks sollen während der Produktionspause weiterhin bezahlt werden, wie Tesla dem rbb mitteilte.

Das Unternehmen hat keine Kurzarbeit beantragt und betont, dass alle Mitarbeiter, einschließlich der Zeitarbeiter, weiterhin ihr Gehalt erhalten. In einigen kleineren Abteilungen soll die Arbeit fortgesetzt werden, während die Fahrzeugfertigung ruht.

Die Lieferkettenprobleme sind insbesondere auf Bauteile für Batterien zurückzuführen, die Tesla bislang aus China importiert. 

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Roten Meer und die damit verbundenen längeren Transportzeiten haben zu einer Lücke in den Lieferketten geführt. 

Viele Schiffe meiden das Rote Meer und den Suezkanal und müssen einen Umweg von rund 6.000 Kilometern über Südafrika nehmen.

Diese Situation stellt Tesla vor große Herausforderungen, da das Unternehmen stark von internationalen Lieferketten abhängig ist. 

Die Produktionspause in Grünheide ist ein deutliches Zeichen für die Anfälligkeit globaler Lieferketten und die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse auf die Wirtschaft, berichtet rbb24.