Im Visier der Huthis: Deutsche Fregatte "Hessen" wehrt Drohnenangriff ab

Geschrieben von Olivia Rosenberg

12 Wochen vor

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28/02/2024
Foto: Shutterstock
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Bundesmarine schützt Handelswege im Roten Meer.

Die Deutsche Marine hat im Roten Meer einen bedeutenden Einsatz absolviert, indem die Fregatte "Hessen" zwei Drohnen der jemenitischen Huthi-Miliz erfolgreich abwehrte. 

Dieser Vorfall markiert den ersten scharfen Waffeneinsatz der Bundeswehr im Rahmen der EU-Militärmission "Aspides", die zum Schutz der zivilen Handelsschifffahrt dient. 

Die Mission, die als eine der gefährlichsten in der Geschichte der Bundesmarine gilt, zielt darauf ab, die Sicherheit einer der weltweit wichtigsten Handelsrouten zu gewährleisten.

Laut der Tagesschau ist dieser Einsatz Teil einer breiteren internationalen Anstrengung, die Handelsschifffahrt im Roten Meer vor Angriffen zu schützen. 

Die Huthi-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist, hat wiederholt versucht, durch den Beschuss von Handelsschiffen ein Ende der israelischen Angriffe im Gazastreifen zu erzwingen. 

Diese Angriffe haben erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, da große Reedereien zunehmend die kürzeste See-Verbindung zwischen Asien und Europa meiden.

Die Bedeutung dieser Mission geht weit über den militärischen Erfolg hinaus. 

Sie unterstreicht die entscheidende Rolle der internationalen Zusammenarbeit bei der Sicherung globaler Handelswege und der Stabilisierung geopolitisch sensibler Regionen. 

Verteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete den Einsatz als einen der gefährlichsten seit Jahrzehnten, was das hohe Risiko und die strategische Wichtigkeit dieser Operation hervorhebt.