Photo: Wikipedia Commons
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Katastrophe in der Schweiz

Die Alpen sind normalerweise ein Symbol für unberührte Natur, doch die rasche Schmelze der Gletscher hat in der Schweiz alarmierende Ausmaße angenommen.

Laut Sky News bezeichnen Wissenschaftler die Situation als "katastrophal".

Ein beunruhigender Trend

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass in den letzten Jahren vier Prozent der Schweizer Gletscher geschmolzen sind.

Dies ist nur von dem Rekord von sechs Prozent im Jahr 2022 übertroffen. Insgesamt sind in den letzten zwei Jahren zehn Prozent der Gletscher verschwunden.

Um die Dringlichkeit der Situation zu verdeutlichen, weisen Forscher darauf hin, dass in den letzten zwei Jahren genauso viel Eis geschmolzen ist wie in den drei Jahrzehnten seit 1990.

Einige Menschen versuchen, die Gletscher vor der Sonneneinstrahlung zu schützen, indem sie sie mit isolierendem Schaum oder speziellen Decken abdecken.

Ein alarmierendes Tempo

Mathias Huss, Leiter des Swiss Glacier Monitoring Network (GLAMOS), beschreibt die Verluste der letzten zwei Jahre als "einfach verrückt". Er betont, dass diese beschleunigte Schmelze ohne den Klimawandel unmöglich gewesen wäre.